Regestenlijst van "de Duffelt" (1400-1449).

116. 1402 October 29,

Vor dem Richter des Herrn von Hokelum in Millingen in der Düffel tragen Walrave von Oy und dessen Sohn dem Grafen Adolf von Kleve ein Stück Land, Eversberch genannt, und 4 Morgen Land im Kirchspiel Millingen auf.

Ic Deric van Lienden bastart geheiten Wolf richter toe Millinghen in der tijt van des heren weghen van Hoekelem tughe apenbaerlic mit desen apenen brieve, dat voer mi end voer gerichtslude, die hiernae bescreven staen, gecomen sijn int gericht van Millingen Walrave van Oy end Johan van Oy sijn soen end hebben opgedragen heren Willem van Oy in behuef Adolfs greef van Cleve end van der Marcke een stuc landes gelegen in den kirspel van  Millingen geheiten den Eversberch, mit den enen eynde scieten op die wetering end mit den anderen eynde op die strate, die inghen zelant geet, end mit der eenre siden neffen die strate, die toe Spaldrop geet, end mit der ander siden neffen erve heren Willems van Oy end der ioufrouwen van Bilant, ende vier merghen landes, die gelegen sijn an dese sijt van der straten, mit den enen eynde scieten op die wetering end mit den anderen eynde op die strate, die aen der Crum leghet, mit der eenre side leggen neffen die strate, die van Spaldorp geet end mit der ander side neffen die Crum, die Goessen bouwet. End hebben dat vorscr. erve soe voer opgedragen end nae op verteghen, soe dat dat vondenis end die gerichtslude wesden, dat Walraven end Johan vorscr. daeraf onterft sijn end greef Adolf vorscr. daeraen geerft is. Daet dit gescieden, wasen aver end aen Wicker van Oy end Johan Bierman als gerichtslude end anders voel gueder knapen. In orkond der waerheit soe heb ic Deric richter vorscr. minen zeghel aen desen brief gehanghen. Gegeven int iaer onss heren dusent vierhondert end twe, des neesten sonnendaghes nae Symonis et Iude tweer heylighen apostolen. Kleve-Mark, Or. An Pgtstr. das Siegel des Richters (im Schild Kreuz mit Bastardfaden). Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 241 (1925).

117. 1403 März 29,

Graf Adolf von Kleve vereinbart zwischen seinen Untersassen des Gerichts Rindern und dem Lande der Düffel eine Abmachung wegen der Unterhaltung des von Rindern durch die Düffel nach der Waal führenden Wasserstranges.

Wij Adolph etc. maken kond allen luden, dat, want eyn langhe tijt hier eyn twist ind dedinghe geweest is tuschen onsen lande ind gericht van Ryneren ind den lande van Dueffel als umb een watergangh, die toe gaen plege doer onse gerichte van Ryneren ind voert doer die Dueffel nederwart in den Wale toe, so bekennen wij avermitz desen brief, dat nu (noot: Die Vorlage hat: "wij") avermids onse vriende ind undersaten des lands ind gerichts von Dueffel (noot: S. oben Nr. 3. Bereits im Jahr 1257 - Sloet OB. 797 - war zwischen dem Grafen Otto von Geldern und Graf Dietrich von Kleve vereinbart worden: "quod comes Clyvensis aggeres suos reparet, secundum quod alii faciunt, qui vicinos aggeres habent. Die Abmachung darf man wohl vornehmlich auf die Düffel beziehen)  van den vorscr. watergangh eyndrechtelich gededingt ind averdragen is, dat die vorscr. watergangh gaen sal ind apenblyven ungehindert van ymande in alle der maten, als die van ailds toe gaen plege. Ind so wes onse undersaten van Ryneren of anders ymand in onsen lande dairtoe van ailds gewoenlich ind schuldich syn toe doyn, toe graven of toe vegen, dat so soilen se dairtoe doyn, indien dat sie dairtoe geveiligt werden. Ind deden se des nyet, so wes se dan mit rechte daertoe verloeren na wisinge des gemeynen heymrades in Dueffel, dat soilen wij oen doyn penden van onsen undersaten, wannere se des gesynnen. Ind it is mede vurwerde, so wannere dye schouwedagh van der weteringh in Dueffel wesen sal, dat sal die amptman in Dueffel des neesten sonnendages, daer die schouwedaghe were, laten an onsen richter, bade of pastoer toe Ryneren; ind die soilen dat voert van onser wegen kundigen, dat sich nyemant op den schouwedagh enversueme. Ind so wen die amptman in Dueffel daerumb sendet in onse lant, die sal dye wijle veilich ind geleidt wesen voer ons ind voer alle diegene, die umb onsen willen doyn ind laten willen sonder argelist. Ind desgelix soilen onse undersaten, als se op den schoudagh komen of op anderen enden, als (sie) die weteringh graven of veghen, veilich ind geleidt wesen voer onsem lieven neven den hertoigen van Gelren ind van Gulich ind voer alle diegene, die umb synen willen doyn ind laten willen, ind mede beschudt ind beschiermt voer onse vyande, die wij toe der tijt hedden, na alle oirre macht ouch sonder alle argelist. In orkond etc. Datum a.d. 1403 feria quinta post dominicam in Quadragesima, dum cantatur Letare Jherusalem. Reg. Cliv. H. 135. Glzt. Niederschrift. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Zweiter Teil, nr. 10 (1925).

118. 1403 Juni 24 (up s. Johanns bapt. dach Nativ.),

Adolph von Kleve und von der Mark urkundet über die Beilegung eines Streites zwischen dem Lande und Gericht van Rynneren und dem Lande van Duyffel wegen eines Wasserganges, der durch Rynneren und die Duyffel durchgeht und in der bisherigen Art erhalten bleiben soll. An dem Schautag haben alle Beteiligten teilzunehmen usw. Kopiar II 128*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 110, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

119. 1403 August 11, Rome.

Bonifacius IX tribus executoribus mandat, quatinus Henrico Vyerembeccer, qui in regestro litterarum apostolicarum aliquamdiu scribendo servivit, prout servit, conferant parrochialem ecclesiam in Kekerdom Colon. dioc.- XVI m.-, non obstante quod altare sine cura SS. Nicolai et Katherine situm in eccl. S. Marie in Keken Colon. Dioc. - III m. - et quod papa ei dudum providit de canonicatu sub expectatione prebende eccl. S. Martini Zeflicensis. De mandato. Iac. de Teramo. - Praemissum: Can. Reg. Lateran. 106 f. 210. Urkunden und Regesten zur Geschichte der Rheinlande aus dem Vatikanischen Archiv 7e Band (1400-1415), nr. 385, H.V. Sauerland.

120. 1404 Februar 5 (op sunte Agathen daighe der heiliger jonfrouwen),

Margriete vanden Berghe, Gräfin von Cleve und von der Marke, stiftet (zu Ehren des allmächtigen gaids van hemelrike, der hochgelobten Königin Marie s. gebenedeiter Mutter, moider alles hemelschen heyrs, insonderhiet aber zu Ehre und Lob des levenden heilants des Gueden Anthonius und om heile genaide end troist ihres † Mannes des Grafen Adolp von Cleve und von der Marke ihrer selbst und ihrer Kinder und Freunde) Vikarie und Altar op den Houwe im Kirchspiel von Cleve, geweiht zu Ehren des guten s. Anthonius. Sie weist dazu an eine Rente von 18 alten schweren Goldschilden (Münze des Kaisers von Rome oder Königs von Francrijck) jährlich Petri Stuhlfeier, beginnend in diesem Jahre aus der Gräfin Hof tot Loete, der früher dem Walraeven van Benthem gehörte, gel. im Kirchspiel zu Loete. Die Gräfin behält sich selbst auf Lebenzeit die Kollation (ghifte) von Vikarie von Altar vor; nach ihrem Tode hat die jeweilige älteste Gräfin von Cleve die Kollation. Sie und ihre Nachfolgerinnen dürfen nur einen Priester präsentieren, der dann zugleich vicarius perpetuus (ewich vicarius) in der Kirche von Cleve sein und von Dechant und Kapitel nach der Präsentation investiert werden soll wie die übrigen Vikare; doch soll dieser Vikar nicht verpflichtet sein, in der Kirche Messen zu lesen, wohl aber kann er an Metten und Vigilien teilnehmen, wenn er keinen Dienst opden Houwe hat. In der Kapelle, welche jetzt opden Houwe steht oder dort später gebaut werden wird, soll er dreimal wöchentlich Messe lesen und für die Stifter ynnentliken bidden. Wird einer präsentiert, welcher kein Priester ist, so dürfen Dechant und Kapitel diesen nicht admittieren. Wer admittiert wird, muss schwören, dass er Altar und Vikarie persönlich bedienen und sich durch keinen anderen vertreten lassen wird ausser im Falle offenkundiger Krankheit. Kommt ein Vikar diesen Verpflichtungen nicht nach, sollen Dechant und Kapitel die Einkünfte an sich ziehen und die Vikarie verwahren; was übrig bleibt soll für thymmeringe ende beteringe de Kapelle und ihre Ornamente verwandt werden. Wer Ausser im Krankheitsfalle s. Dienst länger als ein Jahr nicht wahrnimmt, geht aller Rechte an Vikarie und Altar verlustig; die Kollatoren müssen dann eine andere Person präsentieren. Im übrigen bleiben die Rechte der moider kirken und des Kapitels von Kleve unberührt. Ferner überweist die Gräfin über die der Vikarie zugewiesene Rente von 18 Schild hinaus dem Dechanten und Kapitel alle sonstigen Erträge des Hofes tot Loete, beginnend nach ihrem Tode. Dafür haben diese monatlich eine Memorie zu halten für ihren † Mann, ihre Kinder und sie selbst mit Vigilien, Seelmessen und Kommendationen; zu jeder Memorie müssen auf das Grab 4 Kerzen von je 1 Pfund Wachs gesetzt werden. - Siegler: die Gräfin; ihr Sohn Graf Adolph. O/Pergament m.d.S. der Gräfin in rotem und dem (schon 1936 besch.) S. des Grafen in rotem Wachs, StiA U 361. D F/Von xviij alte schilt in die Vikarie opten Howe uit des Fürstenhoff to Loeth/Fundatio originalis Vicariae op ten How mit 18 alteschild auss Walravens Hoff to Loeth. 1404 die 5. Februarij. Reg. Cliv. H fol. 133. R Litera de fundacione capelle in Houwe. M Houwe fundacie der capellen. Kopiar A fol. 124. R de bonis in Loet et fundacione vicarie super How. Scholten (1879) Seite 237 - Gorissen, St. Tönis opgen Hauwe (1938) 2. Stift Monterberg-Kleve, Band I, F. Gorissen, regestnr. 901.

120. 1405 Juni 5,

Wynand Hertoigh bekundet, dass Graf Adolf von Kleve und von der Mark ihm auf Lebenszeit (toe myne lyve) die Einkünfte (tyende ind pachte) aus dem Mühlenfeld (molenvelde) zu Kranenburg (Craenenborgh) sowie sechs holländische (hollantsche) Morgen Landes, gelegen im Kirchspiel Niel (Nyel), übertragen hat (begaeft ind gedaen), von denen vier Morgen die Kekensche Lake genannt werden und zwei in der Heventscher hoeven liegen. Diese sechs Morgen waren nach dem Tode Anselms von Keeken (Keken), Kanonikers zu Wissel, an Graf Adolf zurückgefallen. Nach dem Tode Wynands erlöschen alle Rechtsansprüche, sowohl seine als auch die seiner Erben, und die Einkünfte sowie das obengenannte Land fallen wiederum an Graf Adolf zurück (los ind ledich vallen ind wederkomen). Siegelankündigung. Gegeven […] 1405 crastino die post octavas ascensionis domini. A.P.D., KM. U. 961. – Besch., rest. – Siegel abh., Bild und Umschr. Leicht besch..-Rv. (glztg.) Littera Wynandi Hertogen de decimis et pactis in rure de Cranenborg sitis ac sex iugeribus in parrochia de Nyel quod dicta bona post obitum eius libere revenire debent ad manus comitis. Kleve-Mark Urkunden 1394-1416, H. Preuss, regestnr. 178.

121. 1405 Juli 12 ("wie vorhin", de vorige oorkonde is echter op 12 Juni gedateerd: in vig. Seu profesto b. Margarete v. et m.).

Henr. de Bylant, Propst von St. Servatius in Utrecht, pachtet vom Stift den 48 holl. Morgen grossen Hof zu Nyele auf 6 Jahre für jährlich 24 rh. Goldgulden, zahlbar je zur Hälfte auf Cathedra Petri und St. Walburgis. Er übernimmt sämtliche Lasten des Hofes, insbesondere den Unterhalt der Deiche und Gräben (weteringhe), "rupturis dumtaxat aggerum, que casu poterunt evenire, dictis in vulgari dye waden exceptis". Kommen solche Deichbrüche vor. Soll er dem Stift davon Mitteilung machen, das für deren Wiederherstellung Sorge tragen muss usw. Als Bürgen stellt er Joh. de Hovel, Rektor der Pfarrkirche in Bymmen, Alardus de Jamerloe, Otto Kierskorf und Hillinus de Meer. Siegler: Pächter und Bürgen. Or. Perg., 5 Siegel. Inventar der Urkunden des Stiftsarchivs Xanten (1119-1449), erster Band (Inventare Nichtstaatlicher Archive 2), von Carl Wilkes, regestnr. 1040.

122. 1407 April 26,

Johan van Alphen, heer to Honepell, ridder, ontslaat heer Frederick, heer van den Berghe en Bylandt, van het leenverband ter zake van de kerkgift te Duyffellwerdt, den tiend aldaar en ½ hoeve land, die Johan van Bylandt in achterleen houdt, een en ander zooals de heeren van Bylant van ouds van de heerschap Alpen in leen hadden. Gegeven int jair ons Heren duysent viirhondert ende soven up den yrsten Dynxdach na sunte Marcus' dach beati ewangeliste. A. en b. Afschriften uit 1531 (Inv. nr. 3231). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 253.

123. 1407 Juli 12 (in profesto b. Margarete…).

Der Üdemer Bürger Theod. Kirkhof pachtet vom Stift die Pension in Üdem samt den Zinsen des Stiftes in Üdem und in Üdemerbruch (census Paludis in Udem) auf 6 Jahre, beginnend mit Margarethentag, für jährlich 21 Mark Xantener Denare sowie je 100 Malter Roggen und Hafer (avena). Das Geld ist fällig je zu Hälfte auf Petri ad Cathedram und St. Walburgis. Ausserdem muss der Pächter zu St. Viktor jedem Kan. Mit Ferkulum 8 Hühner sowie am Feste St. Martin dem Stiftskellner 6 Pfund Wachs liefern. Weiter verpflichtet er sich, die nächtliche Beleuchtung der Pfarrkirche in Üdem zu übernehmen und den Hyemannen der curtis Xanctensis und der genannten Pension sowie dem Boten (budellus) und anderen Berechtigten die ihnen zustehenden Gebühren (jura) zu reichen. Er darf jedoch die Sendpfennige behalten (denarios tamen synodales michi retinebo). Von der Verpachtung ausgenommen werden der Hof Papenhaven und die Güter in Dufelwerde, die beim Kapitel bleiben. Kündigung des Pachtvertrages innerhalb der 6 Jahre ist nicht gestattet. Der Pächter übernimmt alle Lasten usw. Als Bürgen stellt er Tilm. de Vico, Rektor der Pfarrkirche in Üdem, Gerardus de Vico, dessen Bruder, Rektor der Pfarrkirche zu Kalkar, sowie die Üdemer Bürger Joh. Kirkhof und Joh. de Vico. Siegler: Pächter und Bürger Joh. Kirkhof und Joh. de Vico. Siegler: Pächter und Bürgen. Or. Perg. 5 Siegel (Nr. 1 und 2 ab.). Inventar der Urkunden des Stiftsarchivs Xanten (1119-1449), erster Band (Inventare Nichtstaatlicher Archive 2), von Carl Wilkes, regestnr. 1066.

124. 1407 Juli 22 (up sente Marien Magdalenen dach),

Dechant und Kapitel der Kirche von Cleue geben in Leibpacht an Scheven den Wael und s. Frau Gryete ein Landstück, gel. im Kirchspiel von Keken geh. op den Eende, gel. zw. Erbe des h. Dyrc van Bijlant einers. und Erbe de Johan van Bijlant anders., einenends an Erbe des Arnt van Alpen, andernends an des Kapitels Land und den dazwischenliegenden gem. Weg, für 1 gr. kl. Geld jährlich Petri Stuhlfeier. Die Pächter müssen alle Deiche und Weteringen des Kapitels in den Kirchspielen von Keken und Bymmen schaubar halten; bei Deichbruch aber und neuem Werk tritt das Kapitel ein. Der Pächter des Heggestueck hat stets den zugehörigen Deich zu unterhalten. - Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 21v. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 952.

125. 1408 November 15 (des neesten donredages na sunte Martyn).

Steven Mumme van Keken und sein Bruder Conraet Mumme, "die Cartuser is tot Zeelem bij Diest", beantragen, mit dem Lande und Gute, das sie "hent tot heto" vom Stift Xanten "to tinsse gheholden hebben", gelegen in der Duffel, den Godert Rufferde zu belehnen (dat men…veste end belene in dat tinsbroec). Or. Perg. mit Siegel Stevens. Inventar der Urkunden des Stiftsarchivs Xanten (1119-1449), erster Band (Inventare Nichtstaatlicher Archive 2), von Carl Wilkes, regestnr. 1082.

126. 1409 April 14 (dominica Quasimodogentii),

Dechant und Kapitel geben dem Steven die Waele in Leibpacht ein Stück Land gel. in Dueffel im Kirchspiel von Keken, 2 holl. Morgen gross, geh. in den nijen Kamp, einenends an Land des Arnd van Alpem, andernends an Lands des Kyrstiaen van Keken, zw. dem Land des h. Deric van Bijlant einerseits und den gemeynen wegh die gheit upgen Heemstat anderseits für 2 Gulden vleemsch Petri Stuhlfeier. Kopiar B fol. 25. M Johannes die Waele in Duflia in Keken. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 977.

127. 1409 Juni 11.

Vor dem geldrischen Richter und im Gericht Düffel trägt Rutger van Doernick dem Dietrich Lijnman zu Behuf Graf Adolfs van Kleve zei Stücke Land von 32 und 3 Morgen im Nieler Busch im Kirchspiel Niel auf.

Ic Willem Voss richter yn der Duyffel van des hartogen wegen van Gulijc und van Gelre und greven van Zutphen doen kondt end kennelijc allen luden, die desen brief zollen zien of hoeren lesen, dat voer my coemen is ende voer gherijchtslude, die hiernae bescreven staen int gherijcht van Duyffel. Soe is coemen Rutgher van Doerninck ende heeft upgedragen Dyrc Lijnman in behoef greve Alaefs van Cleve und van der Merck of sinen rechten erven twee stuuck lands, die gelegen sijn in den kerspel van Nyel ende gelegen sijn in Nyelre bosche; ende dat een stuuck daeraf geheiten is die Ham, dat Rutger van Doernick voerscr. tegen Haeck van Rutenberch gecoft heeft, dat Ermgaert van Herde plach te wesen, alsoe als dat gelegen is mit allen sinen rechten ende toebehoeringen, aldaer die maete af beloept twe ende dertich mergen; ende drye mergen lands, die Rutger van Doernick voerscr. tegen Heinric van Lente gecoft heeft mit allen sinen rechten ende toebehoeringen, die in desen voerscr. lande gelegen sijn in Nijelrebosche ende gelegen mit der eenre siden aen land der heren van sunte Johans end gelegen mit der ander siden aen land Rutgers van Doernick voerscr. ende schietende mit den enen eynde op die gemeyne weteringe ende scietende mit den anderen eynde aen land der heren van Zanten ende Rutgers van Doernick voerscr. Ende heeft dat voerscr. land alsoe voer upgedragen ende nae up vertegen, alsoe dat dat tfondenisse der gerijchtslude doe wijsden, dat daer Rutger voerscr. end sine erven daeraen onteerft is mit allen rechten end toeseggen, dat daer Rutger voerscr. ende sine erven daeraen te hebben plagen ende Dyrc voerscr. daeraen geerft is, in behoef greve Alaefs van Cleve und van der Merck vorscr. of sinen erven allen rechten ende toezeggen, dat daer Rutger voerscr. ende sine erven daeraen te hebben plagen. Daer dit ghesciede daer waeren over ende aen als gerijchtslude Henric van Lente ende Johan van Haelt ende anders voele goeder lude. In orconden der waerheide ende om meerre vestenissen wille alsoe hebb ic Willem Voss richter voerscr. minen zegel aen desen apenen brief gehangen. Ghegeven int iaer ons heren dusent vierhondert end negen, des dinxdages nae des heiligen Sakerments dach. Kleve-Mark, Or. An Pgtstr. das Siegel des Richters (aufgerichteter Fuchs im Schild). Unter dem 20. Februar 1410 (ebenda) gibt Graf Adolf von Kleve das Land dem Rutger van Dairnich zu Lehen. In diesem Lehenbrief werden die Stücke bezeichnet: drie stuck lands in Duyffel in den kirspel van Nyel by een gelegen, dair dat een af is geheiten die Duvenkrop, dat ander die Hamme ind dat derde dat Kempken ind dairtoe drie mergen lands, die Henrix van Lent to wesen plaegen, ind maken toesamen umbtrent sessendertich Hollansche mergen. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 252 (1925).

128. 1409 Juni 18.

Jutta von Eyll (Eyle), Witwe (wilnere echte wyff) des Goswin von Lembeck (Leembeeck) [1], bekundet, dass sie Graf Adolf von Kleve und von der Mark vor seinen unten genannten Lehensmannen das Haus Selm (dat huyss to Selhem), das ihr † Bruder Hermann von Eyll und dann sie zu Lehen besassen, mit allem Zubehör zugunsten des Arnd von Alpen, Arnds Sohn, aufgetragen hat. Sie verzichtet rechtsgemäss darauf (heb darup vertegen ind bun des uytgegaen als recht is) und erhebt keinerlei Ansprüche mehr. Sie bittet Graf Adolf, Arnd von Alpen, ihren Verwandten (myns lieven neven), mit Haus Selm und allem Zubehör nach geltendem Lehensrecht zu belehnen. Siegelankündigung. – Auf Juttas Bitte hin siegeln die Lehensmannen Evert von Wissel (Wissch-), Ritter [2], und Jakob von Niel [3], als Handlungszeugen mit. Gegeven […] 1409 des dynsdages nae sunte Vitus dage. A.P.D., KM. U. 1007. – Moderschaden mit Textverlust, eingebettet. – Siegel angh. (1) Bild und Umschr. Verdr.; (2) ab; (3) Bild gut erh., Umschr. Besch. – Rv. (15 Jh.) Littera quod Jutta de Leembeeck rogavit dominum comitem Clevensem infeodare Arnoldum de Alpen cum castro Selem. Kleve-Mark Urkunden 1394-1416, H. Preuss, regestnr. 229.

129. 1409 Juli 15 (Devysii Postolorum),

Willem Vos, richter in de Duyffel namens den hertog van Ghulyc en Gelre, oorkondt, dat Johan van Bylant belooft aan heer Dyrc van Bylant, ridder, waarborg te zijn voor land, dat deze gekocht heeft van het kapittel van Cleve, gelegen in het kerspel van Keken, gend. de Berichemsche acker, de Cortinghe, Heynen Wiel, de Nyencamp, de Byesacker, een morgen in Kekenre hoeve, de Weteringsche acker, de Regenacker, de Huygenacker en In de Hoeven. Oorspr. (Inv. No. 1287), met een fragment van het zegel van den oorkonder. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 315 (L.M. 73).

130. 1409 Oktober 12,

Johann Balyu, Dekan zu Zutphen, Heinrich von Appeltern (Apelteren), Herr zu Persingen, Ritter, Gerhard von Ooi (Oy), Claes van Malssen, Simon von Redinghoven (Redinchaven) und Dietrich von dem Bongard (Bongert) bezeugen: Vor ihnen hat Johann Stecke, Herr zu Ammerzoden (Ammersoyen), mit Wilhelm von Gruthaus (Gruythuys), seinem Schwager, und dessen Frau Rikardis van Beeck (Beke), Johanns Schwester, folgenden gütlichen Tausch (wissel) vereinbart. Johann erhält das Erbgut (erve guet ende renthen), das er seiner Schwester Rikardis früher zugesagt hatte (vor uyt gesatt had gelic as die brieve inhalden, die dair af gemaict syn). Dafür weist er Wilhelm und Rikardis die Hälfte der Einkünfte  seines in der Düffel (Duyffell) gelegenen Erbgutes an. Falss Schäden  an den Deichen und Wassergräben eintreten oder sonstiger Unrat entsteht (onrait opgevyel van dyken, van weteringen of van enigen anderen onraide), müssen Wilhelm und Rikardis zur Hälfte dafür aufkommen (half geleden ende betalen). Will Johann Stecke das Gut in der Düffel verkaufen, soll er es bei Wilhelm und Rikardis  oder ihren Erben mit 200 Goldschilden in Münzen  des Königs von  Frankreich oder in einer anderen gleichwertigen Goldmünze (of guet ander gulden payment dat denselven scilden gelyc guet is) ablösen. Sobald Johann die Summe bezahlt hat, erklären Wilhelm und Rikardis ohne eheliche Nachkommen sterben (sonder witlike geboert van Rykaerden), an Johann oder seine rechten Erben fallen (aenvallen ende comen up). Johann Stecke, Wilhelm Gruthaus und Rikardis geloben, alle Punkte dieser Vereinbarung fest und unverbrüchlich einzuhalten. Siegelankündigung Johann Steckes [1], Wilhelms [2] und der Rikardis [3] von Gruthaus. – Auf ihre Bitte hin siegeln omme die meerre vestenisse Johann Balyu [4], Heinrich von Appeltern [5], Gerhard von Ooi [6], Claes van Malssen [7], Simon von Redinghoven [8] und Dietrich von dem Bongard [9] mit, went sy over dese saken geweest syn. Gegeven […] 1409 des saterdages na sunte Vittoers dach. A.P.D., KM. U. 1011. – Siegel angh. (1) Bild gut erh., Umschr. Besch.; (2) Bild und Umschr. gut erh.; (3) Bild gut erh., Umschr. leicht besch. [van der Loo 5A Abb. 42]; (4) (5) Bild gut erh., Umschr. besch.; (6) Rest; (7) (8) Bild gut erh. Umschr. besch.; (9) Bild und Umschr. verdr. – Rv. (17. Jh.) Johan Steck und Wilm von Gruithuiss. Zu Rikardis [Stecke] van Beeck vgl. Van der Loo 5A S. 67; 1394 Mai 26 schliessen Rikardis und ihre Schwestern Lisa und Johanetta einen Erbvergleich mit ihrem Bruder Johann, der die Güter im einzelnen aufzählt (s. Schleidgen, Kleve-Mark Urkunden II Nr. 325). Kleve-Mark Urkunden 1394-1416, H. Preuss, regestnr. 233.

131. 1410 Februar 20.

Graf Adolf von Kleve und von der Mark bekundet, dass Rutger von Dornick (Dairnich) ihm vor (in orkonde) den unten genannten Lehensmannen drei Stück  Landes in der Düffel (Duyffel), im Kirchspiel Niel (Nyel) gelegen, erblich aufgetragen hat, von denen eines die Duvenkrop heisst, ein anderes die Hamme und das dritte das Kempken, ausserdem drei Morgen Landes, die zuvor Heinrich  von Lent gehörten, insgesamt gemäss der von Rutger  übergebenen Urkunde 36 holländische Morgen (hollansche mergen), mit denen Graf Adolf in Gegenwart besagter Lehensmannen Rutger von Dornick als mit einem Rechten Burglehen zu Kleve (tot enen rechten borchlene op onse huys to Cleve) belehnt hat. Rutger hat daraufhin Eid und Huldigung geleistet, wie das einem Burgman gebührt. Handlungszeugen: die klevischen Lehensmannen (onse beleende manne) Wessel [Swartkop], Rentmeister, Dietrich Smullling, klevischer Landdrost, und Goswin Stecke. Siegelankündigung. Gegeven […] 1410 des donredaiges na den sonnendach Rminiscere. A.P.D., KM. U. 1020. – Besch., rest. – Siegel angh., Bild leicht, Umschr. Stark besch. – Rv – Abschrift Hs. A III 15 Bl. 17v (neu); Kleve Lehen Generalia 1 Bl. 191r (Stempel) und Eintrag Bl. 64r (Stempel). ). Kleve-Mark Urkunden 1394-1416, H. Preuss, regestnr. 243.

132. 1412 februari 2 (up onser liever Vrouwendach Purificatio)

Johan Steck van Beke, heer tot Ammersoyen, erkent verkocht te hebben aan heer Henrick van Appeltern, heer tot Peersingen, al het goed dat hij bezit in Duyffel in het kerspel Loet, nl. het goed upten Steenhoevel, en nog een ander goed. In de akte zelf: ".. alsulcke .. goet .. in Duyffel inden kirspel en gerichten van Loet mit namen dat guet dair Herman vander Daernt op woent en bouwet..". De graven van Limburg Stirum (A.P. van Schilfgaarde), regest 321.

133. 1412 augustus 23 (up sente Bartholomeus avent des heiligen apostels).

Dechant und Kapitel der Kirche van Cleue geben dem Arnd Hollen, s. Frau Mechtilde und beider Sohn Arnd je eine Hand an einer Hofstatt gel. in der maelscapp van Bymmen, einerseits Walravens Kinder van Benthem, anderseits Land der Pfarrpfründe von Bymmen, mit Deich, Wetering und allen übrigen Lasten, für 4 Pfund Wachs jährlich Martini frei C. zu Lebzeiten des Vaters, nach s. Tod aber für 6 Pfund Wachs. - Siegler: Kapitel. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1027.

134. 1414 februari 6 (des dinxdages na sunte Agathen dach).

Johan van Benthem, Herr zu Spaldorp, verkauft dem Ritter Henrich van Apeltern, Herrn zu Persingen, den Hof zu Loet (Leuth), den Willem van Haren baut, gross 38 morgen, den Zehnten zu Leuth en den Zehnten aus dem Kamp, den Heynken Broicman baut, den Marsch zu Leuth und Spaldorp und "pacht tynss, matdaighe, lyfgewynne, wasse ende hoenre" welche er in Leuth hatte, ferner eine Erbrente von 10 rhein. Gulden aus seinem Hof zu Kekerdomme, den Heynken Broicman baut. Johann und sein Bruder Walrave van Benthem gelohen, die verkauften Grundstücke van allen Abgaben freizustellen, ausgenommen davon sind die auf die Deiche und Wasserleitungen entfallenden Lasten. Bei Nichterfüllung dieses Gelöbnisses willen sie auf Verlangen in Nijmegen Einlager leisten, dis sie ihren Verpflichtungen Genüge getan haben. Beide siegeln. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), urk. nr. 40.

135. 1414 Februar 22.

Johann von Alpen, Herr zu Hönnepel (Honepel), Ritter, bekundet, dass er das Haus Selm (Zelem) mit Haupt- und Vorburg (den oeversten huys ind mit den voirborchte), allen jetzigen und  zukünftigen Befestigungen und Baulichkeiten (dat nu begraven ind betymmert is) sowie das Gut zu Selm mit allen Rechten und Zubehör als zutphensches Lehen von der Grafschaft Kleve zu einemPfund  Heergewäte (mit enen ponde toe verhergeweiden) von Graf Adolf von Kleve und von der Mark empfangen und dafür Eid und Huldigung geleistet hat. Johann von Alpen erklärt für sich und seine Erben, dass das Haus Selm Offenhaus (eygen apen huys) der Grafen von Kleve ist und auf ewig bleiben soll, um sich dessen jederzeit gegen jedermann ohne Ausnahme zu bedienen. Auch werden sie von Haus und Gut Selm aus weder den Grafen von Kleve noch ihren Landen und Leuten Schaden zufügen oder zufügen lassen. Geschieht ihnen durch einen Untersassen der Grafen von Kleve Unrecht (veronrechten wolde), werden sie das vor den Grafen von  Kleve bringen. Verhilft dieser ihnen zu ihrem Recht, werden Johann und seine Erben das annehmen. Kann der Graf von Kleve das nicht, dürfen sie sich gegen den Betreffenden wehren, Verhilft der Graf ihnen dann aber zu ihrem Recht, werden Johann und seine Erben das akzeptieren und den Betreffenden von Haus Selm aus nicht weiter befehden. Will Johann Freunden und Verwandten Hilfe leisten, darf er das von Haus Selm aus nur mit Zustimmung des Grafen von Kleve tun (den wer van orloeve ind geheite ind goiden wille ind weten). Johann schwört , alle vorstehenden Punkte fest und unverbrüchlich  einzuhalten. Gegeven […] 1414 op sunte Peters daige ad cathedram. A.P.D., KM. U. 1089. – Moderschaden mit leichtem Textverlust, rest. – Siegel angh., Bild gut erh., Umschr. Leicht besch. – Rv. (15. Jh.) Brief hern Johans van Alpem van den huyse tot Zeelem. – (17. Jh.) Ex capsa N.; Die Urkunde ist eine wörtliche Abschrift der Belehnung des Hermann von Eyll mit Selm (vgl. Nr. 229 und Schleidgen, Kleve-Mark Urkunden II Nr. 92). Kleve-Mark Urkunden 1394-1416, H. Preuss, regestnr. 321.

136. 1414 juni 22 (upp sintte Albinus dach des hillighen mertelers).

Wylhem van den Gruythuys en zijn vrouw Ricarde verklaren dat, indien zij van heer Henrich van Appeltern, heer to Perringhen (sic), hun neve en zwager, het goed dat hij van hen heeft in de Duefel in het kerspel Loet, niet inlossen voor 22 Februari e.k., hun rechten zullen vervallen. De graven van Limburg Stirum (A.P. van Schilfgaarde), regest 324.

137. 1414 oktober 10.

Vor Berent van Oy, Richter zu Millingen, übertragt Rolof ter Nygenhues, ein stück land, gen. das Gut Biestervelde im Ksp. Millingen gelegen längs des Landes Johans van Bentem und der Herrn van Cleve sowie dem lande Gerids Herberts sohn, und Johans Walen mit ½ holländische Morgen an Hubert Voghel, Berent Voghel und Sele van Bruckheze, zeugen: Wijllem von Borderic, Sijmons sohn, Henric Daemssohn. M. Sagebiel, Das Hausarchiv der Fürsten zur Lippe "Biesterfelder  Archiv, Urk. Nr. 2.

138. 1414 November 2,

Beernt van Oey, richter in Millingen voor vrouwe Liisbet van Lyenden, Hoeckelem en Millingen, oorkondt, dat Dyrck van der Aulaeck en zijn vrouw Gryet recht van wederinkoop verleenen aan Peter Lauwert Jansz, voor den aan hen verkochten kamp land. Ghegeven int jaer ons Heren dusent vyerhondert ende vierthien des Vrydages nae Alreheiligendach. Oorspr. (Inv. no. 5785), met de geschonden zegels van den oorkonder en heer Willem van Oey, ridder. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 286.

139. 1415 maart 6.

Herberen van Oij, ambtman in de Duffel, verklaart dat de hof te Kekerdom, schatting en dienst vrij is, alleen bezwaard met een heerenwagen t.b.v.  de hertog van Gelre. "Soe heb ic Herberen voersc gebeden en bevolen Benthem, mijnen onderrichter, dat hij desen apen brieff mede gesegelt heeft". Het hoogadelijk, vrij wereldlijk Stift te Bedbur bij Kleef en zijne juffers (1879), regestnr. 101, door Mr. L.A.J.W. Baron Sloet.

140. 1415 Mei 14,

Lizabeth van Lienden, vrouwe van Hokelhem en Millingen, erkent schuldig te zijn aan Henrick de Wilde van Meere 300 oude schilden, waarvoor zij verpandt haar waard aan de Wale, genaamd de Wyndewasse, te Millingen. In den jaren uns Heren dusent viirhondert ind viifftyen in crastino Servacii episcopi in Majo. Oorspr. (Inv. no. 1360), met het zegel der oorkondster. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 288.

141. 1415 juli 1 (des maenendages nae sente Peter ende Pauwels dach der twyer apostelen).

Voor Herberen van Oey, amptman inder Duyffel, en de gerichtslieden Heinric van der Beete en Dyerich vanden Camppe, dragen Johan van Benthem, heer tot Spaldorp, zijn vrouw Geertruydt en zijn broer Walraven een tiende in Bimmen op aan Gherit van Oey Herberen bastaertssoen, 1415. 1 charter. Particulier bezit, waarschijnlijk afkomstig uit het archief van het huis Aerdt (zie: Van Toen Naar Nu, jaargang 24, 1994, nr. 1).

142. 1415 September 22,

Ryckout Dirck Daemszoonsz. geeft heer Willem van Oy, ridder, losrecht van den Waeyacker in het gericht van Millingen, dien hij hem voor 2 jaren in pacht heeft gegeven. Gegeven int jair ons Heren dusent vyerhondert ende viiftien des Sonnendages nae sunte Lambertsdach des heiligen martelers. Gevidimeerd in den brief van 1424 April 4 (reg. no. 376). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 292.

143. 1416 Febr. 21 (up s. Peters avent Ad Cathedram),

Daem van Keecken, Sohn von Kersten, gibt dem Ritter Derck van Wysche in Erbzins 2 "hont" Land im Kirchspiel Mehr (Düffel), angrenzend an die Wetering und Land des gen. Derck, gegen jährlich 5 Hühner, fällig Martini. Zeugen: die "thynssgenotten" Johann Buyttendick und Johann Bleess. Siegler: Johann van Haelt. Kopiar II 64. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 134, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

144. 1416 November 8,

Beernt van Oey, richter van Millingen voor vrouwe Liisbet van Lyenden, Hoeckelem en Millingen, oorkondt, dat Evaert van Oey Beerntsz. aan Peter Lauwaert Jansz. recht van wederinkoop verleent voor een aan hem verkocht stuk land. Ghegeven int jaer ons Heren dusent vyerhondert ende seestyen des Sonnendages nae Alreheiligendach. Oorspr. (Inv. no. 5785), met het zegel van den oorkonder. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 297.

145. 1417,

Herbern van Oij, ambtman des hertogs van Gelre in de Duffel tuige in het jaar 1417, dat Otto van Mekeren en Alveerne zijn vrouw en Derek van Mekeren, zijn broeder, opdragen aan jonkvrouwe Jutte van Eijl, dochter van wijlen heer Derk, en na haar dood aan het klooster van Bedbur, eenig land in Meer. Het hoogadelijk, vrij wereldlijk Stift te Bedbur bij Kleef en zijne juffers (1879), pag. 23 (niet in regestenlijst opgenomen), door Mr. L.A.J.W. Baron Sloet.

146. 1417 Juni 28,

Bernt van Oy, richter te Millingen vanwege vrouwe Liisbetthen van Lienden, Hoeckelem en Millingen oorkondt dat heer Willem van Oy, ridder, krachtens huwelijkscontract in vruchtgebruik overdraagt aan Griete van Langeraeck, vrouwe van Bilant, echtgenoote van heer Derick van Bylant, ten laste van zijn eigen vrouw Geertrude van Bylant, vrouwe van Oy, al zijn bezittingen in het gericht van Millingen, met uitzondering van den Giisbertskamp. Gegeven int jair ons Heren MCCCC ende soeventhien dis Manendages na sunte Johans dach the midsomer. Gelijktijdigafschrift (Inv. no. 5769). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 308.

147. 1417 Juli 4 (op den sonnendage nae onser Vrouwen dage visit.).

Vor Joh. van Benthem, Sohn von Gaedert, Richter in der Duyffel, sowie vor den Gerichstleuten Heinr. Blesse und Joh. Gelijssoen bekundet Dyrck die Wilde, Sohn von Dyrck Wilde, vom Stift Xanten eine Hufe Land im Gericht Düffel und im Kirchspiel von Meere und von Donsbruggen inden Ekolt, angrenzend an die Hufe von Jan Wilden und die von Willem Paelick, mit einem Ende auf die Hardedonck und mit dem anderen op den Slaeyert aen dat Hoegevelt anstossend, für 2 oberl. rh. Gulden, zahlbar zu St. Martin, gepachtet zu haben. Bei Neuwinnung der Hufe ist an das Stiftskapitel 1 oberl. rh. Gulden zu zahlen. Falls die Hufe nicht binnen einem Jahre und 6 Wochen geworben ist, fällt sie an das Stiftskapitel. Falls dem Kapitel die Bestimmungen dieses Pachtreverses nicht in allen Punkten passten, dann sollten die Bedingungen wieder in Kraft treten, die 1415 Oktober 18 (op sente Lucas dagh) beschlossen worden seien. Or. Perg. mit Siegel des Richters. Inventar der Urkunden des Stiftsarchivs Xanten (1119-1449), erster Band (Inventare Nichtstaatlicher Archive 2), von Carl Wilkes, regestnr. 1187.

148. 1417 Juli 4.

Vor Joh. van Benthem, Sohn von Gaedert, Richter in der Duyffel, sowie vor den Gerichstleuten Heinr. Blesse und Joh. Gelijssoen pachtet Willem Paelick vom Stift eine Hufe inden Ekolt (vgl. vorige Urkunde), angrenzend an die Hufe von Dyrck Wilden und die von Gherrit Sonnendages, anschiessend wie vorhin, für jährlich 2 oberl. rh. Gulden unter denselben Bedingungen. Or. Perg. mit Siegel. Inventar der Urkunden des Stiftsarchivs Xanten (1119-1449), erster Band (Inventare Nichtstaatlicher Archive 2), von Carl Wilkes, regestnr. 1188.

149. 1417 Juli 4.

Vor Joh. van Benthem, Sohn von Gaedert, Richter in der Duyffel, sowie vor den Gerichstleuten Heinr. Blesse und Joh. Gelijssoen pachtet Joh. die Wilde vom Stift eine Hufe ebenda, gelegen zwischen den Hufen von Dyrck Wilden und Willem Paelick einerseits und andererseits der Hufe von Gherrit Sonnendages, ebenfalls für 2 oberl. rh. Gulden. Or. Perg. mit Siegel wie vorhin. Inventar der Urkunden des Stiftsarchivs Xanten (1119-1449), erster Band (Inventare Nichtstaatlicher Archive 2), von Carl Wilkes, regestnr. 1189.

150. 1417 Juli 14 (des anderen daeges na s. Margariethen…),

Borgart vander Mollen und Henr. Hellinck bekunden, als "Erbzinsgenossen" dabei gewesen zu sein, als Derick van Meckeren dem Henrick van Lent (Leut?) zu Behuf Meyrikens van Leent (Leeut?), Stevens Tochter, das Landstück "Ensel" im Kirchspiel Niel, 7½ Morgen gross, angrenzend an Otto van Meckeren, Dericks Bruder, Alberts Priskens, die Heerstrasse und die Kinder Gerits van Dryelle, für jährlich 1 "Hollanschen" vererbpachtet habe. Siegler: Borgart und (für Hellinck) Johann van Loeth. Kopiar II 67*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 138, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

151. 1418 Mei 29,

Peter Lauwaert Jansz. geeft aan Peter Lauwert Roeloffsz. in erfpacht al zijn bezittingen in het gericht Zeelant. Ghegeven int jaer ons Heren dusent vyerhondert ende achtyene des Maenendages nae des heiligen Sakarments dach. Oorspr. (Inv. nr. 5786), met het geschonden zegel van den erfpachter Beernt van Oey; die van Otto van Haelt en van den erfpachter Dyrck van den Auwelaeck zijn verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 325.

152. 1420 April 4,

Willem van der Leck, Knappe, Herr van den Bergh u. Bylandt, belehnt nachdem Cele van Bruecheze das Gut zu Bistervelde aufgelassen hat, Engelbert Renwailt damit als Pfandlehen nach zutphenschem Recht. Zeugen: Johann d. Rote van Heeckeren, Evert von der Wilten, Bernd Vogel. Siegelankündigung des Ausstellers. Gegeven in de jair ons Heren 1420 feria quinta infra ebdomada Pasche. Ausf.-Pgt., abhängendes Siegel: Leck-Bergh, gut erhalten. M. Sagebiel, Das Hausarchiv der Fürsten zur Lippe "Biesterfelder  Archiv, Urk. Nr. 3.

153. 1420 October 10,

Willem van der Leck, knape, heer ten Berge en van Byland, beleent, na opdracht door zijn neef heer Otte van Byland, ridder, diens dochter Margrite, echtgenoote van Bertolt van Ghent, heer tot Loenen, met 93 morgen land in Zeland in het kerspel Millingen, leenroerig aan de heerschap Byland. Gegeven in den jair ons Heren dusent vierhondert ende twintich up sunte Victoirsdach cum sociis beatorum martirum. A. Oorspr. (inv. nr. 3286), met het geschonden zegel van den oorkonder. B. Minuut (Inv. nr. 3175), N.B. In dorso staat een concept-convocatie voor de pachters van Millingen. C. Afschrift in Inv. Nr. 3286, fol. 2. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 353.

154. 1420 December 18 (des Guesdages na sunte Luciendagh virginis),

Johan van Groesbeke, heer tot Hoemen en Malden, ridder, oorkondt dat Engelbert van der Bete aan hem als leenheer opdraagt de tienden te Nyell, van de lijftocht waarvan diens vrouw Mentte tevens afstand doet, en beleent daarna Goessen van Dyemen ten behoeve van de priores en het convent van O.L. Vrouwe te Redichem, met recht van terugkoop binnen 6 jaar. Oorspr. (Inv. No. 1295), met de zegels van den oorkonder en van de leenmannen Johan van Weelderen geheiten Puyflic en Bartolt van Hirnen. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 348 (L.H. 31).

155. 1421 april 23 (op sunte Georgius dach).

Mechtelt van Daernick, Witwe des Ritters Henrich van Apeltern, Herrn zu Peersinghen, einerseits, Johan van Apeltern, Herr zu Peersinghen, und seine Schwester Gertrud van Apelteren, Tochter Henrichs van Apelteren und Mechtelts, andererseits, schliessen unter Zuziehung der Herren Derick van Bylant R., Johan van Apelteren, Johan van der Borgh und Reijnalt van Zeller folgenden Teilungsvertrag. Mechtelt erhält den Hof zu Luete (Leuth), den Herman die Jongh gepachtet hat, dat Gut zu Leuth, das Peter van Steenhovel baut, das Haus im Kirchspiel Leuth, welches von Henrich die Visscher bewohnt wird, eine Jahrrente von 4½ Gulden, welche Derick van Mekeren aus einem Grundstück zu Niel zahlt, das die Vriesdonck genannt wurd. Zu Mechtelts Anteil gehören ferner die Güter und Pächte zu Apelteren mit Ausnahme der Hälfte des grossen und schmalen Zehnten, de ganze wijsen Zehnte, die Kämpe von Overmeer genannt viertich mergen, 3½ Morgen Landes genannt Jacopsland, 7 Morgen in den Enge genannt den rulle, 2 Gulden aus dem Noet, welche Herman van Tricht jährlich gibt, 7 Pfund 6 Grot jährlicher Pacht zu Apeltern. Sie soll dazu haben alle Einkünfte zu Ewijk in der Betuwe, den Zins, welchen ihr † Gatte zu Lent und zu Ambe (Aum?) besass, jährlich 4½ malter Roggen zu Malden welche Otte van Ryne und Derick Ygrim schulden, 6 Morgen Wald im Wylrebergh, die to wezenplach Wilhelm Gruyters, dazu 5 Pfund Jährlicher Erbpacht aus dem Rosendael zu Huissen, welche Johan und Goissen die Vriese zahlen. Dagegen muss sie jährlich bezahlen an die S. Johanneskirche Nijmegen 9½ Pfunde jährlicher Pacht und den Kanonikern der Kirche zu Kleve jährlich 4 Gulden. Johannn van Apelteren, Herr zu Persingen, soll den Zehnten zu Leuth erhalten, jährlich 10 rhein. Gulden, die Johan van Benthem aus seinem von Heynken Broicman gepachteten Gute zu Kekerdom schuldet, und alle Einkünfte in Leuth welche sein † Vater Henrich dort hatte, mit Ausnahme von 18 Hühnern, die Gertrud jährlich aus der Hofstätte des Gerit Noijen bezieht. Ferner erhält Johan den Zehnten zu Oosterholt, jährlich 2 Pfund, die Gerit van Deest aus seiner Hofstätte zu Oosterholt gibt, den schmalen Zehnten zu Leuth und alle Einkünfte zu Altforst, dagegen muss er der Kirche zu Altforst jährlich 11 Grot an Pacht geben. Endlich soll er sechs Morgen in Wylreberg haben, die Wilhem Gruyters innehatte. Auf den Anteil Gertruds entfallen der Hof zu Leuth den Wilhem van Haren baut, dazu 18 Hühner zu Leuth, die Gerit Noije jährlich gibt, jährlich 4 alte Schilde, die Lysbeth van Poelwick und ihr Sohn aus ihrem Ward (Weert) zu Gent schulden. Sie erhält ferner alle Einkünfte zu Malden, die ihr † Vater Henrich van Apelteren dort hatte, ausgenommen 4½ Malter Roggen, die ihrer Mutter Mechtelt zustehen und durch Otte van Ryne und Derick Ygrim zu liefern sind, 30 Hühner aus jährlichen Erbzins zu Altforst, die ihrem Vater dort zustanden, zu Lienden jährlich eine Gans und 2 Schillinge 4 Pfennige Zins, die Wynant Voss zu zahlen hat. Mit Mechtelt, Johan und Gertrud siegeln die eingangs genannten Vertragsleute. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), urk. nr. 50.

156. 1421 juli 21 (up sunte Marien Magdalenen avont).

Wessel Swartkop, Propst zu Wysschel, Luys van der Empel R., Goissen Steeck, Wessel van den Boitslar, Johan van Raesvelt und Dercik Heymerick als Verwandte Elberts von Alpen, Ropprecht van Apelteren, Johan van Bylant R., Herich van Galen, Johan van Apelteren Ropprechtssoen, Johan van Wye und Bartholt van Gent als Verwandte der Frau Mechtelt van Apelteren, Witwe des Ritters Henrich van Apelteren und namens ihrer Tochter Geertruyden van Apelteren schliessen einen Ehevertrag zwischen Elbert und Gertrud.. Mechtelt gibt ihren Schwiegersohn als Mitgift den Hof, geheiten den Aemstelschen Bongart, gelegen am Rhein in der Herrlichkeit Lede (Nieder-Betuwe), 3 Höfe in der Düffel im Gericht Loete (Leuth) von denen zwei Johan Stecken opten Knype und den dritten Johan van Benthem innehatten, dazu die Hofstätte, welche Gerit Nenden jetzt hat. Elbert verspricht seiner Braut das Haus zu Zeelhem (Düffel) mit der Mühle und den zugehörigen Renten, Weiden und Fischereien, sowie 25 alte Schilden Jahrrente aus dem Gute zu Ewijk im Reich (von Nijmegen), das dem † Ropprecht van Wysch zugehörte und auf Elberts Mutter Wessele von Alpen vererbt war. Die übrigen Bestimmungen regeln die Vererbung des Vermögens beider Ehegatten. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), urk. nr. 51.

157. 1423 Juni 30,

Willem van der Leck, heer ten Berge en van Byland, beleent Willem van Apeltern Willemsz. met diens goed Zelant met 12 morgen land en den tiend. Gegeven in den jair ons Heren dusent vierhondert drie ind twintich des yrsten Gudesdages na sunte Peters ende Paulus' dagh beatorum apostolorum. Minuut op perkament (Inv. nr. 3286), N.B. In dorso staat vermeld, waarom dit exemplaar niet bezegeld is geworden. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 365.

158. 1423 October 27,

Geertruyd van Bilant, weduwe van Willem van Oy, ridder, en Johan van Oest beloven, zich te zullen houden aan de uitspraak van Johan van Ambe, Berthout van Gent, heer van Luenen, en Willem Heuke, eenerzijds, en dr. Johan van Nuwensteen, deken, dr. Johan van Gruesbeke, kanunnik van St. Servaes te Tricht, en Daem van Heze anderzijds, ter zake van de erfenis van heer Willem van Oy. Gegeven int jaer onss Heren dusent vierhondert drie ende twintich op sunte Symon ende Juden avont apostolorum. Oorspr. (Inv. no. 5770); de zegels der oorkonders zijn verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 368.

159. 1423 October 28,

Johan van Ambe, Bertout van Gent, heer tot Luenen, en Willem Heuke, eenerzijds, en Johannes van Nuwensteen deken, Johannes van Gruesbeke, kanunnik van St. Servaes te Tricht, en Daem van Heze anderzijds, beslissen in het geschil tusschen Gertrude van Bylant, weduwe van heer Willem van Oy, ridder, en Johan van Oest, over de erfenis van heer Willem, dat vrouwe Gertrude o.m. het huis Millingen in vruchtgebruik zal mogen behouden. Gegeven int jaer onss Heren dusent vyerhondert drie ende twintich op sunte Symon ende Judendach apostolorum. Oorspr. (Inv. no. 5770), met de zegels van den eersten en den derden oorkonder; die van de andere scheidslieden zijn verloren; voor Johannes van Gruesbeke heeft zijn neef Johan van Gruesbeke, bastaard, gezegeld. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 369.

160. 1424.

Akte waarbij de gebroeders Nasche met hun zuster aan Heinric van der Hoevelwyck een stuk land waarborgen, gelegen in de kerspel van Bimmen, met één zijde aan de Waal, 1424. 1 charter. Particulier bezit, waarschijnlijk afkomstig uit het archief van het huis Aerdt (zie: Van Toen Naar Nu, jaargang 24, 1994, nr. 1).

161. 1424 Juli 13,

Grardus Peys, priester, Johan de Rode van Heker en Johan van Pannerden getuigen, dat destijds, door bemiddeling van heer Otte van de Leck, heer to Hedel, heer Frederick, heer ten Berge en van Byland, aan Peter Lauwert Johansz. gend. Peter van Byland in vruchtgebruik heeft gegeven het tot de heerlijkheid Byland behoorende land in Millingen, Peter volgens zijn bewering aanbestorven van zijn tante Van Byland, non in Nyencloister. Gegeven in den jair ons Heren dusent vierhondert vier ende twintich up sunte Margretendach. Oorspr. (Inv. no. 5768), met de geschonden zegels der oorkonders. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 379.

162. 1425 Januari 7,

Henrich van den Hovelick Henrichs zoon verklaart in leen te hebben ontvangen van Diderick van Eyll den Ouden ongeveer 14 morgen land, gelegen in het kerspel van Bymen en in het gericht van Millingen. Oorspr. (Inv. No. 1491). Het zegel van den oorkonder is verloren. Rijksarchief Zwolle, Het archief van het kasteel Recheren (inventaris 224.1), regestnr. 128, door Jhr. D.P.M. Graswinckel en Mr. H. Hardenberg.

163. 1425 juli 25 (des sonnendages na sente Margrieten dach der heiligerer joncfrouwen),

Vor Johann van Oy, geldernscher Amtmann in der Düffel, übertragen die Eheleute Johan van Apelteren, Herr zu Peersinghen und Jocfrouwe Jutt van Apelteren dem Teelman Pruener einde Jahrrente von 10 rhein. Gulden, welche Johan van Benthem, Herr zu Spaldorp, dem † Ritter Henrich van Apelteren aufgetragen hatte. Diese Rente ist zahlbar aus dem von Henrich Broecman gepachteten Gut, mit welchem Johan van Benthem heute von Johan van Benthem, Goderts Sohn, belehnt wurde. Ferner übertragen sie Teelman ihren Zehnten im Kirchspiel Leuth, wie er Henrcih van Apelteren zugehörte, dazu alle Einkünfte und ihre beweglichen und unbeweglichen Güter im Gericht von Düffel. Zeugen: Johan Kirsskorff und Gerit Egbertzoin, Abschrift a.d. 15 jahrh. Seeland HS I S. 111 no. 68, vgl. Urk. 1440 dez. 11, 1437 juli 16. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), urk. nr. 58 en vrijwel identiek regest bij:  Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 154, Carl Wilkes und Rudolf Brandts; echter gedateerd op 15 Juli 1425 en iets andere tekst: "Die Rente ist zu erheben aus dem Gute und dem Zehnten im Kirchspiel Loet, die Henr. Broickmann von Joh. van Benthem In Pacht hatte und die Joh. van Benthem, Sohn von Gaert, dem erstgenannten Joh. von Benthem übertragen hatte".

164. 1426 Mai 7 (des dinxdages nae meye dach),

Vor Johan van Oey, Amtmann in der Duyffel namens des Herzogs von Gelre und von Gulic und Grafen von Zutphen, und vor den ben. Gerichtsleuten im Gericht von Duyffel, erscheinen Johan van Benthem Herr zu Spaldorp und s. Frau Joncfrou Geertruydt mit ihrem gesetzl. mombaer und tragen auf zu Behuf des h. Aernt die Meye, Pastor zu Duyffelwerde, eine Rente von 7 Pfund Wachs aus der Hofstatt des Gherit Egbertssoen, gel. bei der Kirche zu Duyffelwerde einers. und einenends aen die gemeyn straete, anders. am Kirckhoff zu Duyffelwerde, andernends an der Hofstatt des Gherit Egbertssoen. Die 7 Pfund Wachs und 1 cappuyn jährlich sind Erbpacht. 3 Pfund Wachs jährlich gehen aus der Hofstatt des Dyrck Reymers, einem te lyuen ausgegebenen Zinsgut; diese Hofstatt liegt zw. der ghemeyn straete einers. und der Hofstatt des Dyrck Reymers anders; der Zins ist jährlich Martini im Winter fällig. Johan und Joncfrou Geertruydt van Benthem tragen dieses Gut auf zu Behuf des h. Aernt die Meye, Pastor zu Duyffelwerde; zusammen mit Otte van Bylant geloben sie Gewähr nach Erbkaufrecht im Gericht von Duyffel. - Gerichtsleute: Goessen die Meye und Arnt Loeff u.a. - Siegler: der Amtmann. O/Pergament m.d.S. in grünem Wachs. StiA U 435. D Desen brieff heefft h. Arnt die Mey opgedraegen den capittel ind heefft een reuersael vanden capittel dat capittel nyet meer hier aen gerechticht is dan an die drie pont was uiter Derick Reymers hofstat gelegen toe lyuen wilke hofstat dat capittell den vurscr. Der. gegeven heefft in eerffpacht voir enen haluen alden schildt ind die ander seuen pont was ind cappuen sall boeren heer Arndt vurscr. sijn eruen off dair hy dat geefft./ brieff von 7 lb Wass jahrlicker rhenten uit Gerrit Egbertssohns hoffstadt Anno 1426 zu Duffelwart/pro festo Mauricij/Bymmen iij lb wass. Kopiar A fol. 147v. R Spaldorff. I Item van septem lb wass et unum caponem annuatim ex domo Gerardi Egberts et iij lb wass ex domo Theoderici Remers iuxta cimiterium de Duyffelwerd. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1182.

165. 1427 Januar 26 (des anderen daiges nae des heiligen sunte Pauwels daige conversio).

Johan van Benthem, Herr zu Spaerop, welcher sich des Versprechens s. Herrn, des hochgeb. Fürsten Hz. von Cleve und Grafen von der Marke, zu entsinnen glaubte des Inhaltes, dass er nach dem Tode s. lieben gnädigen Frau † Margariete van den Berghe, Gräfin von Cleve und von der Marke, den Hof zu Loet in Duyfel, welchen die Gräfin früher von seinem Vater Valraven van Benthem und von seiner Mutter gekauft habe, lebenszeitlich haben sollte nach Ausweis der Gerichtsbriefe in Duyfel, ist nun unterrichtet worden durch Briefe der † Gräfin, dass sie den Hof vor vielen Jahren zu ihrem Seelenheil U.L.F. Kirche zu Cleve und der Kapelle, die zur Ehre des h. Anthonius up den Houwe gestiftet ist, geschenkt habe, welche Schenkung der Herzog von Cleve ausweislich der Briefe gutgeheissen habe. Der Herzog sei also nicht berechtigt gewesen, ihm, dem Johan van Benthem, deswegen Versprechungen zu machen. Da er die Kirche und den h. Anthonius nicht schädigen wolle, verzichtet er hiermit förmlich auf alle s. Rechte an dem Hof zu Loet. Für den Fall, dass er oder s. Erben später wieder den Hof beanspruchen, verpflichtet er sich auf Ersuchen des Kapitels zum Einlager in der Stadt Cleve mit 1 Knecht und 2 Pferden solange, bis dem Kapitel Genüge getan ist. Siegler: Johan van Benthem; Werner Esel, Richter zu Cleve. O/Pergament (nach 1879 verloren). Kopiar fol. 122. Scholten (1879) Seite 238 n. 3 (Urkunde auf Pergament mit Siegel Joh. v. Benthem: Schild viertheilig, in 1 und 4 3 Reihen Ringe, in 2 und 3 ein stehender Löwe). Stift Monterberg-Kleve, Band I, F. Gorissen, regestnr. 1190.

166. 1428 Dez. 10 (des fridach na s. Nicolaus dach),

Vor Joh. van Oey, klevischem Amtmann in der Duyffel, sowie den Gerichtsleuten Willem vander Vosculle und Elbairt van Haeren übertragen die Eheleute Oth van Haelt und Margarita sowie (deren Tochter) Haedewich van Haelt dem Arnt Baert 2 Stücke Land im Kirchspiel Niel. Das eine Stück heisst Graveacker, 7½ Morgen, 1½ Hont und 21 Ruten gross; es grenzt an Land von Engelbert van Nyel, Henr. Roloff und die Strasse. Das zweite Stück heisst "dy Ensell", ist 8 Morgen und 1 Hont gross, und grenzt an Land von Engelbert Sander, Mechtelt vanden Koerenhorst, Geryth Bloem und Kinder sowie an die Strasse. Als "warburge" werden genannt die Verkäufer sowie Joh. van Loette. Siegler: der Amtmann. Kopiar II 64*; vgl. Nr. 162. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 160, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

167. 1429.

Akte waarbij Roeloff Goetscalck Dyrckxsoen en zijn vrouw Mechtelt aan Heinric van der Hoevelwijc een stuk land in de kerspel van Bimmen opdragen. 1429. 1 charter. Particulier bezit, waarschijnlijk afkomstig uit het archief van het huis Aerdt (zie: Van Toen Naar Nu, jaargang 24, 1994, nr. 1).

168. 1429 März 20 (des sonnendachs na s. Gertruden….),

Vor Joh. van Oey, Amtmann in der Düffel, sowie den Gerichtsleuten Joh. Kersskorff und Derck Otten Sohn übertragen die Eheleute Engelbert und Mechtelt Sonderlandt dem Arnt Baert 2 Stücke Land im Kirchspiel Nyeell. Davon liegt eins upten Ensell, 7½ Morgen, und grenzt an Berdt vander Hoeven, den Ankäufer und die Strasse; das andere, Hoeffken genannt, grenzt an den Ankäufer, Henr. Roeloffs Sohn, Land der Kirche von Niel und die Strasse. Mitwarbürgen: Oth van Haelt, Daem van Keeken und Joh. van Loeth. Siegler: der Amtmann. Kopiar II 65*; vgl. Nr. 160. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 162, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

169. 1429 Mai 27 (des vrydages nae sunte Vrbanus dach),

Vor Johan van Oey, Amtmann in der Duyffel wegen des Hz. von Gelre und Gulic und Grf. v. Zutphen, erscheinen im Gericht von Duyffel Johan van Huyessen, Bastard von Bylant, und s. Frau Aleydt sowie Arnt van Hoeckelum und s. Frau Peter, beide Frauen mit ihrem gesetzl. Mombaer, und tragen aus zu Behuf des h. Gerit vanden Taern, Kanoniker und Scholaster der Kirche von Cleue, einen Erbzins von 2½ Goldschild (Münze des Rijck oder des Königs von Franckrijc) jährlich Walburgis in Zinsgeld der Ritter und Knechte in Duyffel aus den 3½ holl. Morgen Land, welche die Verkäufer in Werderweyde im kerspel von Duyffelwerde liegen haben, gel. zw. Land des Aernt aengeen Eynde einers. und Land des Aernt die kelner van Beedber anders., einenends auf Land des Sweeder vanden Stheene, andernends auf die gem. Weteringe. Verkäufer geloben Jahr und Tag Gewähr als freieigen Erbe. - Gerichtsleute: Johan Kerskorff und Gerit Egberts soen. - Siegler: Johan van Oey. O/Pergament m.d.S. in gr. Wachs. StiU 454. D Litera de iij sc. in Dufelwerde/Litera van iij alden schilt uyter Land in Werderwey gelegen/op Walburgis/ Duyyfelwaert/Warderweide iij scuta/Duiffelwardt/modo Licentiati Venhavens Kinderen te Calcar end betaelen maer ij ggl./A 1441. Kopiar A fol. 151. R De duobus antiquis schutis et dimidio ex terra inder Werderweyde in judicio de Duyffelwerd Walburgis virginis. S Isti litere prescripte sunt due litere alie transfixe et secunda est de supportacione istorum iij schutorum. Item de istis quatuor schutis antiquis in prescriptis duabus literis antedictis (1429 Mai 27 u. 1441 Feb. 11; 1230, 1424) habebunt vicarij septem quartalia schuti et canonici residuum scilicet dua schuta et unum quartale scilicet prochdolor pronunc non tantum valent. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1230.

170. 1430 (Sonnendach nae sunte vesters dach),

Voor Johan van Oy, amptman inder Duyffel, verkopen Gerit Herberenszoen en Geerborch, zijn vrouw, aan Heinric van der Hoevelijc een tiende onder de kerspelen van Bimmen en Keeken, 1430. 1 charter. Particulier bezit, waarschijnlijk afkomstig uit het archief van het huis Aerdt (zie: Van Toen Naar Nu, jaargang 24, 1994, nr. 1).

171. 1430 Februari 16,

Johan, heer tot Hockelom en Millingen, geeft aan Bernt van Oy vier stukken land in het kerspel Millingen in erfpacht. Gegeven int jair onss Heren duysent vierhondert ind dartich upten sestienden dach in Februario Afschrift van 1534 (Inv. no. 297). N.B. Bijlage bij een brief (minuut) van 1534 Oct. 8. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 418.

172. 1430 Juli 4,

Adolph, hertog van Cleve, graaf van de Mark, beleent, na opdracht door Johan, heer tot Hoekelum, Willem van de Leck, heer ten Berge en ten Bilant, met de heerlijkheid Millyngen in den Dufel. Gegeven in den jair ons Heren dusent vierhondert dartich op den Dynxdach na Onser Liever Vrouwen daige Visitatio. A. Oorspr. (Inv. nr. 5764), met overblijfselen van het zegel van den oorkonder, in roode was. B. Gelijktijdig afschrift in Inv. No. 5764. C. Afschrift in Inv. No. 3163, fol. 266 verso. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 421.

173. 1430 November 11,

Willem, Herr van den Bergh, Bylandt und Hedel, belehnt nach Auflassung durch Engelbert Renwailt Bernd van den Hoen mit dem Gut zu Bistervelde als Pfandlehn nach zutphenschem Recht. Zeugen: Gheriit van der Cornhorst, Derix Sohn und Gheriit Hofman. Siegelankündigung des Ausstellers. Gegeven in den jaren onss Heren 1430 op sunte Maryns dach in den Winter. Ausf.-Pgt., abhängendes Siegel: Leck-Bergh, leicht beschädigt. M. Sagebiel, Das Hausarchiv der Fürsten zur Lippe "Biesterfelder  Archiv, Urk. Nr. 4.

174. 1430 december 26 (des Dinxdages nae Kerdach).

Johan van Oey, ambtman in der Duyffel van wegen de hertog van Gelre en Gulic, graaf van Zutphen, oorkondt, dat Angneesse Voerendonck, weduwe van Gherrit Voerendonckx, en Goessen van Brakel Aelbertssoen aan Geessen van der Auwelaeck en haar twee kinderen Willem en Neessen een jaarrente van 3 Overlandse Rijnsguldens uit 4 morgen land, in de Hengmengen in het kerspel Keken gelegen, overdragen. RA Arnhem, Archief huis Aerdt en de familie van Hugenpoth tot Aerdt, regestnr. 6, zegel van de oorkonder verloren.

175. 1431 Juni 24 (die Nativ. S. Joh. bapt.),

Vor Henr. Spicker und Arnt Grysss, Schöffen zu Kleve, vergleichen sich die Gebrüder Arnt, Henr. und Daem van Nyel wegen ihrer Erbgüter. Arnt erhält den Hof zu Ganswick mit dem "holtberch" und dem gegenüberliegenden Gehölz, ferner den Hof ingen Pasch. Henrick erhält Hof und Gut im Kranenburger Bruch, zur Zeit bebaut von Gyesken Sqwacleyenhaegen (?) geheissen Petter, sowie 3 holl. Morgen Land bei Mehr in Lande Geldern, einen Erbzins aus dem Kranenburger Bruch sowie das Gut zu Nyel mit dem "holtberch" und dem gegenüber gelegenen Gehölz, endlich die 2 Gütchen zu Huerde zwischen Mörmter (Moenmeten) und Byenen. Weiter erhält Henrick 100 rh. Gulden, die Ernst ingen Nuwelant den Brüdern schuldet, desgleichen 100 rh. Gulden, die Henr. Swartkoep, Sohn von Joerden, den Brüdern schuldet. Daem erhält das ihrem Vater Daem van Nyel und ihrer Mutter Christine gehörige Gut upten Kivoit sowie die Zinsen zu Sonsbeck und Sonsbeckerbruch, ferner alle Renten zu Gryeth und Wischel, die dort ihr † Oheim Jacop van Nyel besass, weiter den Hof zu Aenroep bei Rees. Von einer Rente von 12 alten Schilden, die die Gebrüder  aus dem Gute Bartholds van Gendt in der Betuwe beziehen, sollen Henrick 6 Schilde und seine Brüder je 3 Schilde erhalten. Den Bischofshof zu Xanten sollen die Gebrüder gemeinsam gebrauchen, ebenso zu gleichen Teilen das Geld unter sich teilen, das Johann, Herr zu Wickraede, ihnen schuldet. Siegler: die 3 Brüder. Die Transsumierung  der Urkunde erfolgte auf Anstehen Elberts van Alpen. Siegler: das Stiftskapitel. Kopiar II 46*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 173,1 (transsumpt aan oorkonde nr. 173 d.d. 7.1.1435), Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

176. 1432 Februar 23 (des neesten daighs na sunte Peters dach ad cathedram),

Vor Johan van Oye, Amtmann in Duyffel des Hz. von Gelre und Guylich erscheint im Gericht Henrich Daemssoen zugleich namens s. Frau Geirbrecht und s. Sohnes Wilhem und erklärt, dass sie von Dechant und Kapitel der Kirche zu Cleue und von h. Arnt Volmer, Altarist des sunte Andriesaltairs derselben Kirche deren Gut to Spaldorp im kirspel von Kekerdom zu Leibpacht erhalten haben gemäss dem hier inserierten Pachtbrief (von 1432 Februar 22; 1257). - Gerichtsleute: Johan van Loet und Wilhem van Loet. - Siegler: Johan van Oye. O/Pergament m.d. (vor 1879 abgeblätterten) S. in gr. Wachs. StiA U 463. D H Lijffpachtsbrieff de anno 1432 d. 22 Febr. . Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1258.

177. 1432 ca. April 16 (exacte datum nog overnemen),

Zuster Weindel en het convent van het besloten convent te Redinchem van de Reguliere Orde erkennen ontvangen te hebben van Elbert van Alphem, heer tot Honeppel, 1000 rijnsche guldens en 1 oud schild voor de aankoop van de tienden te Nyel in de Duyffel. Oorspr. (Inv. No. 1295), met het licht geschonden conventszegel. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 393 (L.F. 33).

178. 1432 April 16 (des Woensdages nae Palmedach),

Herberen van Keken geeft in erfpacht aan Engelbert Sonderlant het land de Dingdonck in het kerspel van Keken, voor 1 Hollandsche 's jaars. Oorspr. (Inv. No. 1288), met de zegels van den oorkonder en van Johan van Lote, namens de erfpachters. N.B. met een transfix van 1434 Augustus 1 (reg. no. 401). De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 395 (L.C. 7).

179. 1432 August 1,

Herzog Arnold von Geldern macht seinen Rat Elbert von Alpen Herren zu Hoennepel, der 784 Rhfl. vorgeschossen hat, womit die Düffel von den Erben Walraves van Oye gelöst worden ist, zu seinem Amtmann und Richter in der Düffel.

Wijr Arnolt van gaitz genaden hertoigh van Gelre end van Gulich end greve van Zutphen doin kont allen luden ind bekennen voir onss, onse erven ind nakomelingen, dat wij Elbert van Alphen here tot Hoenpel unsen lieven raidt end getrouwen end sijnen rechten erven schuldich sijn van geleenden gelde, dairmit wij Johan van Oye end ander erfgenamen Walravens van Oye afgeloist hebben unse ampt in Duyffel, tsamen sevenhondert vierindtachtentich Overlentzsche Ryntzsche gulden myn seven cleyn groitken, wulcke Ryntz gulden gemont sijn op datum diss briefs van muenten der vier kurfusteren opten Rijn. Ende wij hertzoughe vorscr. bekennen voir onss end onse nakomelingen, dat wij bij raide end guetduncken onss selfs end eyn deel onser vrunde van onsen raide denselven Elbert van Alphen gesat end gemaict hebben, setten end maicken overmidz desen brief onsen amptman end richter in Duyffel end in allen ampten, die daer toe gehoeren, so dat hij alle broicken end vervalle, die dairinne vallen end verschijnen van onser wegen richten, heffen end boren sal end onss reckeninge end bewijsinge dairaf to doin, uytgenomen dagelixsche broeken 5 schillinge cleynre penningen end dairto uutgenomen die rechte hemeldaige bynnen iairs end ilix iairs, dat dair bynnen verschynt; end uytgenomen sijn vervalle van der dijckgraefschap, die in desen vorscr. ampt verschynen ind vervallen sullen, dat hij onss der niet reckenen noch bewijsen en sall als voir, die vorscr. summe geltz als sevenhondert vierindtachtentich Overlantzsche Ryntzgulden voirscr. myn 7 cleyn groitken of payment dairvoir dat dair guet voir sijn sall in der tijt der betalingen. Ende wij hertoigh voirscr. noch onse nakomelingen noch nyemant van onser wegen en sullen Elbert van Alphen noch sijne erven ontsetten noch doin noch laeten ontsetten in eniger wijs van den vorscr. ampt, wij of onse nakomelingen en hebben ijrst Elbert van Alphen vorscr. of sijne erven, als hij niet en were, die voirscr. summe geldz op payment dairvoir witlich end wail betailt of doin betalen end dair to, des hij onss van onsen bevele end van sijns amptz wegen verleggende sall werden nae gueder bewijslycker reckeninghen, die onss die voirscr. Elbert of sijne erven altijt doin sullen tot onsen gesynnen, als wij oen dat acht daige tevorens laeten weeten. Voirt weert saike, dat Elbert of sijne knechte van sijns amptz wegen ymant antasten of wontden, dair daetslach of ander ongevalle inne viele, dat sonder opsat of wil toe queme, dairmit en sullen sij niet misdoin noch broeken tegen onss noch tegen onser heerlicheit. Ind weert oick saicke, dat hij of sijne knechte of sijne erven end haere knechte van des amptz wegen yemant vyngen, den sij mit eren niet halden en mochten, des sullen sij mechtich sijn, quijt to schelden, buyten unsen toerne. Alle dese voirscr. puncten hebben wij hertoigh voirscr. geseeckert end gelaift, seeckeren end gelaeven in gueden trouwen voir ons end onse nakomelingen stede, vast end onverbreckelick te halden sonder alle argelist. Ende hebben des tot eenre gantser gerechter vaster stedicheit onsen segel van onsen rechten weeten an desen apenen brief doin hangen. Gegeven in den iaire onss heren dusent vierhondert tweeinddertich, op sinte Peters dag ad Vincula. Per dominum ducem presentibus de consilio domicello Wilhelmo domino de Monte, de Bijlant etc., domino Johanne de Bijlant milite, Johanne de Boitberg marscalco curie et Gijsberto de Meeckeren armigero. Stadtarchiv Kleve A. 11 Bl. 7. Abschr. aus dem Ende des 15. Jhs. Und StA. Düsseldorf, Akten Kleve-Mark, Zeitereignisse A. 12, ebenfalls Abschr. des 15. Jhs. Vgl. Nrhein. Ann. 24, 159. Über Elbert von Alpen s. oben Nr. 282; er besass als klevisches Lehen das Haus Zelm in der Düffel. Kleve-Mark, Lehensarchiv. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 285 (1925).

180. 1433 Augustus 12 (des goidages na sunte Laurens daghe),

Johan van Benthem, Herr zu Spairop, gelobt dem Dechanten und Kapitel der Kirche von Cleue zugleich mit Johan van Bilandt und Ott van Bilandt Gewähr für den Erbzins von 6 alte Schild, welche Johan van Biland dem Kapitel aus der Hälfte eines Kamp Landes geh. ten Voshail aufgetragen hat. - Siegler: Johan van Benthem. Kopiar A fol. 146v. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1291.

181. 1433 November 11 (ipso die Martini ep. Hyemalis),

Dechant und Kapitel der Kirche von Cleue bekennen, dass sie gemeinsam mit Derick van der Hopoirten, Schwestersohn ihres Mitkan. H. Goiswijn van Wysschel, von Johan van Bijlant eine Erbrente von 6 alte Goldschild gekauft haben, zahlbar in 2 Terminen halb Petri Stuhlfeier, halb Walburgis, aus Erbe und Gut des gen. Johan van Bijlandt, gel. bei Duyffelwerde und zwar aus der Hälfte des Kamp Landes geh. dat Voshael, gel. einenends auf die Duyffelsche gemynt, sowie aus der dabei gelegenen Wade und Fischerei. Da die Rente gemeinsam je zur Hälfte bezahlt, aber allein dem Kapitel verbrieft ist, so sichert das Kapitel dem Derick van der Hopoirten die Hälfte dieser Erbrente zu. - Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 47. R Derick vander Hoipoirten/6 gl. Johan van Bilant. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1294.

182. 1434,

Staat van de goederen en renten uit landen in en bij den Duffel, toebehoorende aan Isentruit, echtgenoote van Wolter Spirinck van Gemert. Mr. A.P. van Schilfgaarde, Het archief van het huis Bergh, Inventaris, eerste stuk, nr. 3215.

183. 1434 Januari 13,

Johan van Arkell, heer tot Hokelum, oorkondt, dat Wilhem, heer ten Berge, ten Bilant en tot Hedell, van hem teruggekocht heeft het dorp Millingen in den Duffell met het gericht. In den jaren ons Heren dusent vierhondert ind vier ind dertich jaer op Octava Epiphanie Domini. A. Oorspr. (Inv. nr. 5765), met het zegel van den oorkonder. B. Afschrift (Inv. Nr. 5765), met het verkeerde jaartal 1430. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 441.

184. 1434 Mai 31 (des mannendach nae d. h. Sacramentz dach),

Vor Arnt Pels, Amtmann in der Düffel, sowie den Gerichtsleuten Anshem van Haeren und Roeloff Wynckens Sohn übertragen Arnt Baert und seine Frau Margarita dem Elbert van Alpen, Herrn zu Honipell, 3 Stücke Land im Kirschspiel Niel gemäss (angehefteten) Haupturkunden. Davon heisst das eine Stück "dat heil Ennsel", 15 holl. Morgen, 2 Hont und 2 Ruten gross; es grenzt an Bernt vanden Hoene, die Jungfern van Karenhorst und Willem vanden Loet. Das zweite Stück heisst Hoeffken, ist  6 holl. Morgen, 2 Hont und 40 Ruten gross, und grenzt an Aelbert Prisken, "der kercken hoeven" und die Strasse. Der dritte Teil heisst Graeffacker, ist 8 holl. Morgen und 49 Ruten gross, und grenzt an das Hoeffken. Siegler: der Amtmann. Kopiar II 66. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 170, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

185. 1434 Augustus 1 (des Sonnendaiges na sunte Jacopsdach des heiligen apostols),

Arnt Peels, ambtman in de Duyffel namens den hertog van Gelre, oorkondt dat Engelbrecht Sonderlant het land te Dingdonck onder Keken, gelijk vermeld in de brief d.d. 1432 April 16 (reg. no. 395), waar deze doorgestoken is, overdraagt aan Elbert van Alphem, heer tot Honpel. Oorspr. (Inv. No. 1288), met het geschonden zegel van den oorkonder. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 401 (L.C. 7).

186. 1435 Februar 24 (op sunte Mathijs dach des heligen apostols),

Dechant und Kapitel geben mit Zustimmung des h. Jacob, Herr von s. Anthonisoirde opten Houwe, und des h. Henrick Kelwalt, Vikar des s. Anthoniusaltares in der Kirche zu Cleve, dem Helmich Kidsken zu Loete und s. Kindern Bertolt und Hilliken je eine Hand an 1 Morgen Landes mit dem molenbergh, gel. zu Loete im Lande der Herren von Zeeflick, einenends mit dem molenbergh auf die Strasse, für 1 alten Goldschild jährlich Petri Stuhlfeier frei C. - Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 54. R de viteductu unius pecie in Loete. Helmich Kidsken et filiorum. Stift Monterberg-Kleve, Band I, regestnr. 1323, F. Gorissen.

187. 1435 März 28 (crastino Letare),

Vor Henrick vander Heggen und Jan van Scuffen, Schöffen zu Rijneren, und vor Jan van Dyemen, Richter zu Rijneren, erscheint im Gericht Derick Heymerick (noot: Er war nicht nur Landeigentümer in Rindern, sondern auch Pensionär des dortigen xantener Grundbesitzes. Der Rotulus der Ländereien boerende in sunte Quintijns ind sunte Nycolaus hoff ind dat tobehoirt den heren van Xancten - Wilkes, Quellen S. 500-505 - ist von seiner Hand) und trägt auf zu Behuf der Yda van Ophuysen eine Hofstatt der genannten Ydken, mit den zugehörigen Gerichtsbriefen; dazu ein Stück Land geh. die delle an Schaedewiker hecke, einenends auf Erbe der Ydken, anders. an Huberts hoff., welches Land vordem dem Altar zu Spaldorp (noot: Das Land des capellanus in castro Spaldorf wird bereits im Rotulus des xantener Hofes s. Quintini in Rindern von 1338 genannt - Wilkes, Quellen S. 506 - ) gehörte und von Derick mit † Henrick van Ophuysen eingetauscht wurde; dafür hat Derick ein Stück Land geh. die mekelincks, gel. hinter dem Kamp des Derick Schouten (noot: Derick, der Vater des Henrik v. Ophusen - vgl. 956 Anm. -, war Schultheiss der Grundherrschaft Rindern), von welchem Land Derick von Jan van Ophuysen ein etwa 4 hont grosses Stück Land erhalten hat gel. in den Spijck. Derick stellt als Sicherheit zwei Stücke Land gel. inden Spijck, wovon eins dem Jan van Ophuysen und das andere dem Derick Schouten gehörte, beide einenends up den Spijxschen dijck, andernends auf Land der Herren von Xanten. - Siegler: das Schöffenamt. O/Pergament m.d.S. in br. Wachs; auf dem S.-streifen: Yde van …; das Pergament durch Tinktur beschädigt und stellenwiese unleserlich. StiA U 476. Stift Monterberg-Kleve, Band I, regestnr. 1331, F. Gorissen.

188. 1435 Mai 9 (opten negenden dach inden Meye),

Vor Arnt Peels, Amtmann in der Duyffel wegen des Hz. v. Gelre und Guylick und Gr. v. Zutphen, erscheint im Gericht von Duyffel h. Gerart vanden Taerne, Scholaster und Kanoniker der Kirche zu Cleue, und trägt auf zu Behuf der deuoten susteren ind meghden zu Cleue im Haus des † Jacob van Nyel einen Erbzins von 2½ alte Goldschild (Münze des Reichs oder des Königs von Franckrijck) jährlich Walburgis aus 3½ Morgen Land im kirspel von Duyffelwerde, gel. zw. Erbe des Sweder vanden Steen, andernends auf die gem. Weteringe, zugleich mit dem transfigierten Amtmannsbrief des Johan van Oy (von 1429 Mai 27; 1230) Gerichtsleute: Johan Engelbrecht und Derich Schuylken. - Siegler: Arnt Peels. O/Pergament m.d.S. in gr. Wachs. StiA U 454-1. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1331.

189. 1435 Augustus 25 (des Donresdaighs post Bartholomei),

Arnt Pels, ambtman in de Duyffel voor den hertog van Gelre, oorkondt, dat Henrick dye Wylde overdraagt aan Thonis Krissen een stuk land in het kerspel Meer. A. Oorspr. (Inv. No. 1292), met het zegel van den oorkonder. B. Afschrift in Inv. No. 1296, fol. 2v. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 405 (L.F. 32).

190. 1437 Februar 23 (op sunte Mathias avont des heiligen apostols),

Vor Arnt Peels, Amtmann wegen des Herzogs von Gelre und von Guylick, Grafen von Zutphen, inder Duyffel, erscheinen im Gericht von Duyffel Baet Scuppers (mit ihrem gesetzl. Momber) und die Brüder Henrich und Eghbert Scupper und tragen auf zu Behuf von Dechant und gem. Kapitel der Kirche von Cleue eine Erbrente von 2 alte Schild (Münze des Königs von Franckr. Oder Kaisers von Romen) jährlich Petri Stuhlfeier, beginnend 1438, aus Haus, Hofstatt und Erbe im kirspel von Duyffelwerde, gel. einers. und einenends auf Erbe des Johan Kirskorf, anders. Hofstatt des Gadert Scupper, andernends auf die gem. Strasse und die Hofstatt des Deric vanden Wynckell. Verkäufer geloben Gewähr bei all ihrem im Gericht von Duyffel gel. Gut. - Gerichtsleute: Arnt van Hokellem und Arnt Noyensoin u.a. - Siegler: Arnt Peels. O/Pergament (S. ab). StiA U 482. D brieue van tween alden schilden to Duyffelwerd/Egbert Scupper op Petri/ Duyffelwart/B/1437. in festo pridie s. Mathiae 2. alde schilden zu Duffelwart. Festo s. Petri ad cathedram. Kopiar A fol. 147 R De duobis antiquis scutis in Duyffelwert ex domistadio et agris Egberti Scupper/Petri. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1354.

191. 1437 März 10 (…Letare Jherusalem).

Vor Arnt Peels, Amtmann in der Duyffel, sowie den Gerichtsleuten Gerit die Hairde und Johann die Hollander übertragen Hubert van Lyenen und seine Frau Margarieta an Rutgher van Galen etwa 53 Morgen Land im Kirchspiel Nyel, angrenzend an die Strasse, Land des Herzogs von Kleve, Erbe der Herren von St. Johann zu Nyemegen der Jungfrauen van der Karenhorst, Johanns van den Kirchhoff, Johanns Knarren und Simons des Hairden, weiter alle ihre Zinsen und Pächte im Gericht Düffel. Siegler: der Amtmann. Or. Perg. Siegel ab. Inventar der Urkunden des Stiftsarchivs Xanten (1119-1449), erster Band (Inventare Nichtstaatlicher Archive 2), von Carl Wilkes, regestnr. 1409.

192. 1437 März 24 (upten h. Palmdach),

Geryt van Tyll und Arnt van Geestelen bekunden als klevische Lehensmannen, dass Henr. van Nyel unter dem gleichen Datum von Elbert van Alpen, Herrn zu Honipell, nach Zütphenschen Lehensrechten mit dem 16 Morgen grossen Zeelemschen Kamp bei Zeelem ausserhalb der "landtscheydonge" belehnt worden sei. Dabei habe Henrick jedoch sofort zu Gunsten seines Bruders Arnt van Nyel gegen Zahlung von 180 oberl. rh. Gulden verzichtet, für welche Summe er den Kamp jedoch binnen 2 Jahren wiederkaufen könne. Arnt van Nyel habe den Kamp mit Zustimmung des Lehensherrn an Wintgen upgen Berge für 92 rhein. Gulden verpfändet. Siegler: die Lehensmannen, Elbert van Alpen, die Gebrüder van Nyel und Wyncken upten Berge. Kopiar II 59*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 177, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

193. 1437 Mai 26,

Johan van Benthem Gadertssoen belender te Seeland. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), Urk. Nr. 132 (regest slechts gedeeltijk overgenomen).

194. 1437 juli 16 (des neesten dinxdages na divisionis apostolorum).

Vor Arnt Pels, Amtmann in der Düffel, verpfändet Teelman Pruener an Lysbeth Prueners für eine am Nächsten Feste der hl. Maria Magdalena (Juli 22) zahlbare Schuld von 500 alten Schilden alle ihm zugehörenden Zehnten und Renten im Gericht von Düffel. Gerichtsleute: Johan van Benthem, Herr zu Spaldorp, und Henrich Daemssoen, vergl. Urk. 1425 juli 15, 1440 dez. 11. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), urk. nr. 133.

195. 1437 Juli 25 (Jacobi),

Dechant und Kapitel, welchen h. Arnt die Mey, Pfarrer zu Duyfelwerde, für ein Fest des h. Mauritius ein Notariatsinstrument aufgetragen hat, worin Johan van Benthem und s. Frau Geertruyt vor Jan van Oey, Amtmann in der Duyffel, 7 Pfund Wachs und 1 Kapaun Erbpacht aus der Hofstatt des Gerit Egbertss. und einen Erbzins von 3 Pfund Wachs aus der Hofstatt des Derick Reymers zu Duyfelwerde auflassen, bekennen, dass sie aus diesem Instrument keine weiteren Ansprüche geltend machen als auf die Hofstatt des Derick Reymers, welche h. Arnt dem Kapitel zu freieigen aufgetragen hat. - Siegler: Kapitel: Kopiar B fol. 54. R in Duyfelwerde de domistadio Derick Reymers dato per d. Arnoldum Mey pastorem. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1358.

196. 1437 Juli 25 (Jacobi),

Dechant und Kapitel geben dem Derick Reymer in Erbpacht des Kapitels Hofstatt gel. zu Duyfelwerde zw. der gem. Strasse an den verren marckt einerseits und Erbe des gen. Derick anderseits für ½ alten Schild jährlich Martini. - Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 54. R de j- scuto in Duyfelwerde ex domo et area predicta Deric Reymers/modo Mechtelt Bongarss off Pastoers genant. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1359.

197. 1437 Dezember 4,

Herzog Arnold von Geldern erneuert Elbert von Alpen seinen Amtsbrief über die Düffel (1432 August 1, Nr. 285), nachdem die Vorschussumme sich auf 1382 Rhfl. erhöht hat.

Wij Arnold van der gnaden gaids hertough van Gelre end van Gulich end greve van Zutphen doin kondt allen luyden ende bekennen voir onss, onse erven end nakomelingen, dat wij Elbert van Alphen here tot Hoinpel onsen lieven raidt end getrouwen end sijnen rechten erven van gereden geleenden geld, dairmede wij deyls Johans van Oye end anderen ergenamen wilnere Walravens van Oye afgeloist hebben onse ampt in Duyffel end dairaf dat ander voert in onsen kenlijcken nut end oirber gekomen end gekiert is, schuldich sijn tsamen derthienhondert end tweindtachtentich Ryntzgulden op datum dis briefs gemunt end geslaegen van den vier koirfursten opten Rijn. Ende wij hertoigh voirscr. bekennen voir onss, onse erven end nakomelingen, dat wij bij raide end guetduncken ons selfs end eyn deel onser vrunde van onsen raide denselven Elbert van Alphen gesat end gemaict hebben, setten end maicken hom overmidz desen brief onsen amptman end richter in Duyffel end in allen ampten dairto gehoerende, wilcke ampten he altois tonser behoef setten end ontsetten sall end mach, so ducke end wanneer hom des noet dunct. Bevelen denselven onsen ondersaeten den oick also gehorich to sijn ende voirt dat ampt to hebben end to verwaren van onser wegen sijnen levenlanck ongereckent, sonder onss onsen erven end naekomelingen enigen vorderen opslach dairop to maiken of to reeckenen in enigerwijs, so dat hij alle broicken end vervalle, die dairinne vervallen end verschijnen, van onser wegen richten, scheiden, heffen end boiren sal sonder onss ennige reeckenschap dairaf te doin, uytgesacht doitslach, dairvan wij die helfte hebben sullen end Elbert voirscr. die ander helfte, van welcker unser helfte hij onss altijt bescheden reckenschap doin sall, als wij hon dat acht daige tovoerens of langher laeten weeten, beheltlich oick onss onser heerlicheit, gebiede, onsen pontschattingen end beden, gelijck ind als wij die in onsen lande plegen to hebben. Ende wij hertough voirscr. noch onse erven end naekomelinge noch nyemant van onser wegen en sullen Elbert van Alphen vorscr. van den voirgen. ampt sijn levenlanck niet ontsetten doin noch laeten ontsetten in ennigerwijs, wij of onse erven end nakomelinge en hedden ijrst Elbertz erven, als hij niet en were, die voirscr. somme geldz of payment dairvoir witlick ind wail betailt of doin betailen. End als sijn erven, als hij niet en were, van den voirgen. gelde also betailt of vernueght weren, so sullen sij ore handen van den voirgen. onsen ampt trecken end onss dairmede laiten bewarden. Voirt weert saicke, dat Elbert vorscr. of sijn knechte van sijns amptz wegen yemant antasten of wonden, doir doitslach of ander ongevalle ynne gevielen, dat sonder opsat of will toqueme, dairmit en sullen sij niet misdoin noch broeken tegen ons of tegen onse heerlichheit. Ind weert oick saicke, dat hij of sijne knechte of sijne erven of ore knechte van des ampts wegen yemant vynghen, den sij mit eren niet halden en muchten, des sullen sij mechtich sijn, quijt to schelden, buyten onsen toern. Alle dese voirscr. puncten hebben wij hertoughe vorscr. geseeckert end gelaift in gueden trouwen voir onss, onse erven end naekomelinge vast, stede end onverbreeckelick to halden sonder ennich gebreck ende alle argelist end hebben des tot orkonde unsen segel van onser gerechter wetenheit end gueden willen ain desen apenen brief doin end heiten hanghen. Gegeven in den iaere unss heren dusent vierhondert seeven inddertich, op sinte Barbaren dach der heiligen ionckfrouwen. Per dominum ducem presentibus de consilio Johanne domino de Ghemen, domino Gotfrido de Meckinck canonico Leodinensi cancellario, Johanne de Boitberg marscalco hereditario Gerensi. Stadtarchiv in Kleve, Msc. A. 11 Bl. 9 und StA. Düsseldorf Akten Kleve-Mark, Zeitereignisse A. 12 an beiden Stellen in Abschriften aus der Mitte des 15. Jhs. Vgl. Nrhein. Ann. 24, 159. Auf Grund der am 10. Juli 1445 erfolgten Verpfändung der Düffel durch Herzog Arnold von Geldern an seinen Schwiegervater Herzog Adolf von Kleve gab dieser dem Elbert von Alpen folgenden Brief unter Einrückung der obigen Amtsbestallung: Ind so dan Elbert vurscr. ons Adolph hertoich vurscr. nu gelaift heeft tot der pantschappen van der Duyffel vurger. Thienden diesen neesten tokomenden iair eyde ind huldinge te doin, so sich nae inhalt oens soens vurscr. brieven onss dairup gegeven dat gebueren sal, soe bekennen ind gelaven wij voir ond ind onse erven, dat wij Elbert vurscr. ind sijnen erven, ind oft soe kompt, dat sij ons die eyde ind huldinge vurger. donde wurden, laten sullen bij oere verbrievinge vurscr. ind sij darinne halden in alre maten, als onse soen vurscr. of sijne erven ons of onsen erven die eyde ind huldinge nae diesen yrsten iair, as vurgerurt is, doin sullen, soe sullen wij of onse erven hom alsdan op diese vurwairden nije brieve geven, ast geboirt, ind diesen brief dan wieder nae ons nemen, ind all sonder argelist. Gegegen in den iaeren onss heren dusent vier hondert vijfindveirtich, opten thienden dach der maendt Julii. Abschr. ebenda. Da die Übergabe der Pfandschaft sich länger hinzog (s. Akten Zeitereignisse A. 12 und Einleitung Amt Düffel), ist die vorgesehene Huldigung nicht zu dem angegebenen Termine erfolgt. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 296 (1925).

198. 1438 September 4 (des guysdach (!) post Joh. Decoll.),

Vor Arnt Pels, Amtmann in der Düffel, sowie den Gerichtsleuten Rheyner van Elten und Henr. van Moldick übertragen Peter Homberch und seine Frau Gerberch dem Elbert van Alpen 22 holl. Morgen und 2 Hont Land im Kirchspiel Niel, angrenzend an Land von Derck Braems, Berndt van Hoenne, die Strasse, das Haus von Bernt Hollanders, das die Kruck genannt Gut des Bernt van Hoenem, den Haeffaicker und den Bongartskamp. Siegler: der Amtmann. Kopiar II 66*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 184, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

199. 1438 Dezember 10 (des guysdach na u. l. Vr. dach Conceptionis),

Vor Arnt Pels, Amtmann in der Düffel, sowie den Gerichtsleuten Derck Heesboelt und Henr. van Moldyck übertragen die Eheleute Wyllym und Mechtelt Vastart dem Elbert van Alpen eine Hofstatt, 10 Hont gross, im Kirchspiel Niel, angrenzend an Land der Kirche von Niel, die Hofstatt Hermanns vanden Boysch und die Strasse. Siegler: der Amtmann. Kopiar II 64. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 185, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

200. 1439 März 10,

Sander Geritzoin vergleicht sich mit Johan Loiff über einen Acker zu sechs holländischen Morgen gen. Wulliffkens Acker im Ksp. Millingen, der schon zu Lebzeiten seines Vaters Gerit strittig war, unter Beistand Crachts v. Uphlant, Gerits van de n Kirckhoff und Bernts van Oye. Siegelankündigung des Ausstellers und Crachts van Uphlant, Richter zu Millingen. Ausf.-Pgt., anhängende Siegel: 1) stark beschädigt, im Schriftgrund +…SAND…Schild mit? 3 (2:[1]) Rosen, 2) stark beschädigt, im Schriftgrund…, Schild mit Andreas-Kreuz in den Winkeln? M. Sagebiel, Das Hausarchiv der Fürsten zur Lippe "Biesterfelder  Archiv, Urk. Nr. 5.

201. 1439 Juni 30 (des neesten Dinstdaghs na Petri en Pauli apostolorum),

Elbert van Alphem, heer tot Hoinpel en ambtman in de Duyffel, en Henrick van Keken maken een accoord over hun geschillen betreffende goederen in de Duyffel. Oorspr. (Inv. No. 1285), met de zegels van de partijen en van de scheidslieden Wolter en Johan Kirsskorff, gebroeders. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 422 (L.C. 5).

202. 1439 Juli 22,

Vor Arnt Peels, Amtmann des Herzogs v. Geldern u. Jülich, sowie Grafen v. Zutphen in der Duyffel übertragen Johann de Wale und seine Frau Agnesa Bernt van den Hoene ein Stück Land zu 4 holländischen Morgen gen. das Bystervelt zwischen Land Ewerts van Alphem und Bernts van den Hoene. Zur Sicherheit werden 2 Morgen Land im Ksp. Loyet zwischen Land der Kapelle zu Millingen, dem Raitschencamp und Land Johannes von Loyet gesetzt. Zeugen: Gerit Egbert und Anshem van Haren. Siegelankündigung des Ausstellers. In den jaren onss Heren 1439 op sunte Maria Magdalena dach. Ausf.-Pgt., anhängendes Siegel ab. M. Sagebiel, Das Hausarchiv der Fürsten zur Lippe "Biesterfelder  Archiv, Urk. Nr. 6.

203. 1439 Oktober 1,

Vor Reynar Spee, Amtmann in der Düffel, bekundet Henrich van Beke, dass er dem Teelman Pruener 50 alte Schilde schuldig ist, zahlbar am S. Viktorsdage über 4 Jahre und verzinslich mit einem alten Schild. Er verpfändet ihm dafür drei hofstätten, genannt Leenkens Hofstatt, Maeces Hofstatt und Peynsen Hofstatt und dazu ½ Morgen land. Diese drei hofstätten liegen, zu einer Hofstätte zusammengefast, im Kirchspiel Leuth und grenzen an ländereien des Barmer Francken, der Kirche zu Leuth, des Stiftes Kranenburg und an die gemeine Strasse, Herman die Jongh, Henrich van Beke und seine Frau Mechtelt treten als Bürgen dafür ein, dass die Hofstätte von allen Abgaben freigestellt wird, mit Ausnahme des gewöhnlichen Zinses, der an das Stift Kranenburg zu zahlen ist. Zeugen: Johan van Loyet und Johan van Benthem, Gadertssoen. Gegeven … 1439 op sunte Remigius dach. Abschrift a.d. 15 Jahrh. Seeland HS I S. 115 no 73. Vgl. Urk. 1440 Dez 11. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), urk. nr. 159.

204. 1439 December 28 (ipso die Innicentium martirum),

Loeff van Yshem erkent verkocht te hebben aan Thonys Krissom een tyns uit het land op den Loe in het kerspel Meer. A. Oorspr. (Inv. No. 1292), met het zegel van den oorkonder. B. Afschrift in Inv. No. 1296, fol. 2. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 425 (L.F. 32).

205. 1440 Mai 27 (des fridachs na s. Urbanus dach),

Vor Rheynner Speed, Amtmann in der Düffel, sowie den Gerichtsleuten Joh. Blome und Willym Prysken verpfänden Aelbert Prisken, Sohn von Albert, und seine Frau Agnes dem Elbert van Alpen, Herrn zu Honipell, für eine Jahrespacht von 8 oberl. rh. Goldgulden ihr Haus und Hof. Die Rente ist aus 8 Morgen Land im Kirchspiel Niel zu zahlen, auf denen Haus und Hof stehen und die vorher dem Hencken Roloffs gehörten. Angrenzer: das Landstück "Haeffken", Bernt vanden Hoen, der Haeffacker (auf dem Haus und Hof stehen) und die Strasse. Siegler: der Amtmann. Kopiar II 68. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 188, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

206. 1440 Juni 6,

Reynalt en Walraven van Oy, broers, maken erfdeling. Walraven krijgt hof in Millingen die Rolof van Heck en zijn vrouw gepacht hebben en 23 morgen land gelegen in den Huuer etc. Reynalt krijgt die Mühle in Duyffel. Medebezegelaars zijn (hun broers): Willem van Oy, Herr zu Balgoy, Johann van Oy en Peter van Oy. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), urk. nr. 170 (regest slechts gedeeltelijk weergegeven).

207. 1440 Juli 25,

Reynken van Lent, Ysebrands Sohn, verzichtet auf alle Ansprüche an den Gütern in der Duyffel zu Gunsten Bernts van Hoene. Siegelankündigung des Ausstellers, Willems van Wuesick, Deries Sohn u. Willem van Lyennen. Geg(even) int jair onss Heren 1440 op sente Jacops dach des heilig(en) apostels. Ausf.-Pgt., 3 anhängende Siegel ab. M. Sagebiel, Das Hausarchiv der Fürsten zur Lippe "Biesterfelder  Archiv, Urk. Nr. 7.

208. 1440 November 19 (saterdages nae s. Brictius dage).

Vor Reyner Spee, Amtmann in der Duyffel, sowie den Gerichtsleuten Steeven Bloem und Gerit Meevssoin übertragt Rutgher van Gale, Sohn von Bernt, an Elbert van Alphen, Herrn zu Honepell, die Grundstücke gemäss Haupturkunde (zie 10.3.1437). Or. Perg. mit Siegel des Amtmannes. Inventar der Urkunden des Stiftsarchivs Xanten (1119-1449), erster Band (Inventare Nichtstaatlicher Archive 2), von Carl Wilkes, regestnr. 1409.1.

209. 1440 November 21,

Reynalt van Oy, Herbertssoen, verkoopt aan Elbert van Alpen, Herr zu Hönnepel, een jaarrente van 25 rhijnse gulden uit de Hoimoitschen windmolen in de Duffel. Wilhem, Johan, Peter en Walraven van Oy verklaren dat bij de broederlijke erfdeling de molen aan Reynalt toegevallen is. Grootvader is Walraven van Oy, die 6.12.1370 met de molen beleend was. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), urk. nr. 183 (regest slechts gedeeltelijk weergegeven).

210. 1440 Dez. 11 (des neesten sonnendachs nae u. l. Vr. Concept.),

Vor Reyner Sped, Amtmann in der Düffel, sowie den Gerichtsleuten Johann van Loeth und Anshem van Haeren, übertragen die Eheleute Tillmann und Bela Proever dem Elbert van Alpen eine Rente von 10 rhein. Goldgulden aus dem Zehnten zu Loet gemäss Haupturkunde, zu der diese Transfix war. Siegler: der Amtmann. Kopiar II 75; vgl. Nr. 154. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 190, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

211. 1441 Januar 19 (des dondersdaeges nae s. Anthonyss conf.),

Vor Reyner Sped, Amtmann in der Düffel, sowie den Gerichtsleuten und "thynssluyden" Henrick van Keeken, Bastard, und Willym Henrickszoen übertragen die Eheleute Jan und Hyl Wynaltz(oen) dem Elbert von Alpen ein Stück Land im Kirchspiel Keeken, 9½ Morgen gross, angrenzend an die Vriester-stege, die Wederweye, Otte vanden Byllandt, die Strasse und Derck van Kellen. Siegler: der Amtmann. Kopiar II 73. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 191, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

212. 1441 Februar 13 (des manendages post Scholastache virginis),

Vor Reyner Spede, Amtmann in der Duyffel wegen des Hz. v. Gelre und Gulick und Gr. v. Zutphen, erscheint im Gericht von Duyffel h. Willem Gruyter als Procurator der deuoten susteren ind megden zu Cleue im Haus des † Jacop van Nyel und trägt auf dem Kapitel der Kirche U.L.F. bynnen Cleue einen Erbzins von 2½ alte Goldschild (Münze des Reichs oder des Königs von Franckrijck) jährlich Walburgis aus 3½ Morgen Land im kerspel von Duyffelwerde, gel. zw. Erbe des Arnt angen Eynde einers. und Erbe des Arnt Brouwer, kelner zu Beedber, anders., einenends auf Erbe Sweder vanden Stene und andernends auf die gem. Wetering, zusammen mit den transfigierten Briefen der Amtleute Johan van Oy und Arnt Pels (v. 1429 Mai 27 u. 1435 Mai 9; 1230, 1331) - Gerichtsleute: Derick vanden Wijnkel und Eegbert Schuppers. - Siegler: Reyner Spede. O/Pergament (S. bereits 1872 ab). StiA U 454-2. D 1441. Transport 1½ alde Schildt te betalen jaerlix op St. Walburgis dagh. uit 3½ morgen in Duiffelwart. Kopiar A fol. 151. R Sequitur supportacio horum ij- scudatorum ad usum capituli (=1429 Mai 27; 1230). Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1424, ook opgenomen bij: Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 305 (1925).

213. 1441 Mai 9.

Vor Reynar Spe, Geldernscher Amtmann in der Düffel, verkauft Henrich van Brienen Henricxoin an Henrich Nijenhuijs, Propst in Rees, eine Jahrrente von 15½ Rhein. Gulden zahlbar aus 24½ holl. Morgen in Kspl Niel, grenzend mit einer Seite an die Strasse, die nach Germsel (Germenseel) führt, mit der anderen Seite an des Pastors Hufen, mit der dritten Seite an die grote Weeteringe, die aus dem Zeelhemer Meer läuft. Für den Fall, dass die mit dem Herzog von Kleve über die Veräusserung dieses Grund besitzes Schwebenden Verhandlungen, welche  die Errichtug einer Propstie in Kleve bezwecken, zum verkauf führen, soll die Rente in den Verkauf nicht eingeschlossen werden, so dass er in dem ungestörten Genuss derselben bleibt. Gerichtsleute Johan van Loit und Johan van Benthem. Gegeven …1441 des dinxstdages na den sonnendag Jubilate. 1) Abschr. a.d. 15 Jahrh. Seeland HS. I S. 484 no 287. 2) Abschr. a.d. 16 Jahrh. Anholt HS IV S. 125 no 72. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), urk. nr. 200.

214. 1441 Mai 9,

Reynalt, Herr zu Oy, borg voor verkoop rente (zie 21.11.1440). Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), Urk. Nr. 201 (regest slechts gedeeltelijk weergegeven).

215. 1441 Mei 25 (up sunte Urbanus'dach pape et martius),

Zuster Weindela en het convent van het klooster van O.L. Vrouwe te Redinchem geven volmacht aan heer Hynrich van Buiren, regulier-kanunnik, om afstand te doen van hun tiend te Neill in de Duiffell. Afschrift in Inv. No. 1296, fol. 5. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 435 (L.N. 171).

216. 1441 Mai 30,

Reynar van Oy, Berntssoen draagt de Homoitsche molen in de Duffelt op aan Herzog Arnold v. Gelder. Salm-Salmsches Archives in Anholt, Bestandes Seeland (Inventaris Dr. Zelzner), Urk. Nr. 206 (regest slechts gedeeltelijk weergegeven).

217. 1441 Juni 19 (des neesten Manendages na den goiden sent Vyten),

Reyner Spee, ambtman in de Duyffel voor den hertog van Gelre etc., oorkondt dat heer Henrick van Bueren, regulier-kanunnik, als procurator van de priores en het convent te Redichem op de Veluwe, overdraagt aan Elbert van Alphen, heer tot Honepel, de tienden te Nyel, afkomstig van Engelbert van der Beet. A. Oorspr. (Inv. No. 1295), met het licht geschonden zegel van den oorkonder. B. Afschrift in Inv. No. 1296, fol. 5v. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 437 (L.F. 34).

218. 1441 Juni 19 (des neesten Manendaiges nae sunte Viitzdach),

Johan van Groesbeke, heer tot Hoemen, Malden en Beeck, oorkondt dat heer Henric van Buren, regulier-kanunnik, gemachtigde van het convent te Redichem, opdraagt ten behoeve van Elbert van Alphem, heer tot Hoenpell "gevader en zwager" van den oorkonder, de tienden te Nyell in de Duyffel, leenroerig aan den oorkonder, die hem daarmede beleent. A. Oorspr. (Inv. No. 1295), met de zegels van den oorkonder en van de leenmannen Albert van Redinchaven en Peter van Blitterswick. B. Afschrift in Inv. No. 1296, fol. 3. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 438 (L.H. 34).

219. 1442 januari 2 (des neisten daiges nae den heiligen nijenjairsdach).

Derick van der Marcke, bastart, welchem der hochgeb. Fürst h. Adolph, Hz. von Cleue und Graf von der Marcke, s. Hof gel. Zu Meer in der Duyffel auf Widerruf gegeben und nun schriftlich aufgekündigt hat, da er eine Propstei in der Kirche von Cleue zu stiften willens sei, verzichtet auf alle Rechte an diesem Hof und gelobt, diesen Verzicht später auf Ersuchen des Propstes zu wiederholen. - Siegler: Derick van der Marcke bastart; h. Diderick van Wisschel un h. Derick Nederhoeve, Kan. Zu Xancten. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1448

220. 1442 januari 3 (op den guedesdach na den hiligen jairsdage)

Vor Reynalt Spee, Amtmann in Duyffel van wegen des hoigebaeren fursten hertougen van Gelre ind van Gulick ind greven van Zutphen, und vor den nachbeschriebenen Gerichtsleuten übergibt der hochgeb. Fürst h. Adolph, HZ. Von Cleue und Graf von der Marcke dem h. Henrick Nijenhuys, Propst zu Rees, zu Behuf einer mit Genehmigung des Papstes in U.L.F. Kirche zu C. zu stiftenden Propstei, s. zu Meer in Duyffel gel. Hof, den Derick van der Marcke bastart bislang in Nutzung gehabt hatte. - Gerichtsleute von Meer: Gerit Eigbertzsoen, Johan Noyensoen. - Siegler: Reynalt Spee; Herzog Adolph. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1449

221. 1442 Januar 25 (up s. Pauwels dach Convers),

Mette, die Witwe des Geryth Egbertz, ihr Sohn Joh. und dessen Frau Alyt bekunden, von Elbert van Alpen, Herrn zu Honipell, eine zur Zeit von Roloff Buyttendick bewohnte Hofstatt im Kirchspiel Mehr, angrenzend an Land der Kirche, das Zinsgut Johanns vander Empel und den Hohen Weg, ferner 8 Hont Land, angrenzend an die Herren von Kranenburg, Land U. L. Frau, das Zinsgut des genannten Elbert, Henr. Velthoff und Land der Jungfern von Bedber, für jährlich 2 oberl. rh. Gulden in Erbpacht genommen zu haben. Stirbt Mette, so soll von dem Erbzins kein "verwyn" abgehen. Stirbt aber Joh. oder Alyt, so ist eine neue Hand mit 2 oberl. rh. Gulden zu winnen usw. Zeugen: die "Zinsgenossen" Johann Noelden Sohn und Roeleph Buyttendyck. Siegler: Joh. van Byllandt und Joh. v.d. Kerkchoff. Kopiar II 61*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 197, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

222. 1442 November 9 (des neesten Vrijdaiges nae sentte Wilbroetsdaige),

Reyner Spee, ambtman en richter in de Duyffel voor den hertog van Gelre, oorkondt, dat een aantal personen getuignis afleggen over het door Henrick van Keken verbranden van een huis van Elbert van Alphen in het kerspel Nyel, en omtrent de daarbij aangerichte schade. Oorspr. (Inv. No. 1285), met het zegel van den oorkonder en van den gerichtsman Gerit Egberts, waarvan het eerste zwaar geschonden. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 446 (L.H. 36).

223. 1442 November 12 (ipso bie beati Cuniberti),

Reyner Spee, ambtman in de Duyffel voor den hertog van Gelre, oorkondt, dat Wiinken van Hortyngen, zoon van den ouden Wiinken, en zijn vrouw Bertken overdragen aan Elbert van Alphen, heer tot Honepel, een tyns van 1 oud schuld 's jaars, gaande uit een hofstede in het kerspel Nyel, groot 19 roeden. Oorspr. (Inv. No. 1295), met het zegel van den oorkonder. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 447 (L.H. 35).

224. 1443 April 24 (des neesten guysdages nae…Paesdach),

Vor Hubert van Lyenen, Amtmann in der Düffel, sowie den Gerichtsleuten und "Erbpächtern" Geryth Egbertssoen und Joh. Loeff erbpachten die Eheleute Derck und Elysabeth van Nyel von Elbert van Alpen, Herrn zu Honipell, 2 Stücke Land im Kirchspiel Keeken. Davon wird das eine Tyken-Hofstatt genannt und ist 2 Morgen gross, das andere heisst dat Hoichge Felt und ist 8 Morgen gross. Die Pacht beträgt 7 alte Schilde und ist auf Haus Zeelhem zu liefern. Als Sicherheit stellen die Pächter eine Hofstatt von ½ Morgen und ein Erbzinsgut Henricks van Keeken, angrenzend an Daem van Keeken, Gaerdt Buttendyck, die Haelder Weide und Herben van Keeken, ferner 1 Morgen Land (Erbzinsgut Otto van Byland), die Kuille genannt, angrenzend an Wilhem van Reesss, Daem van Keeken, die Strasse und Wolter Kerskorff. Siegler: der Richter, Geryth Egbertssoen und (für Johann Loeff, der z. Zt. kein Siegel hat) Rheynold Speed. Kopiar II 70. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 201, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

225. 1443 Augustus 29,

Johan van Oyst, zijn vrouw Willem van Bellinchaven en hun oudste zoon Derick van Oyst erkennen schuldig te zijn aan Willem, heer ten Berge, ten Bylant en tot Hedel, een rente, groot 150 rijnsche guldens 's jaars, voor zoolang de weduwe van heer Willem van Oy leeft, uit de, door vroegere verpanding aan de Van Oy's gekomen, aan Bergh leenroerige goederen, nl. het huis te Millingen, den tiend aldaar op het veld, de Assweerd, 35 morgen land, en het goed te Bredeler met het dagelijksch gericht. Gegeven in den jare ons Heren dusent viirhondert drie ende viirtich up sunte Johansdach Decollacionis. Oorspr. (Inv. no. 5771), met de zegels van de scheidslieden Johan van den Bylant en Johan van Redinchaven en van de leenmannen Geryt van der Cornhorst en Johan van den Berghe, bastaard, gend. Raffenbarch; de zegels van de drie oorkonders en den scheidsman Derick Baers van Veler zijn verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 552.

226. 1443 September 3,

Willem van Bellickhaven, vrouw van Johan van Oest, bevestigt de schuldbekentenis, vermeld in den brief van 1443 Augustus 29 (reg. no. 552). Gegeven int jair onss Heren duysent vierhondert dry ende veirtich des Dynxdaeghs nae sente Johansdage baptiste Decollacionis. Oorspr. (Inv. no. 5771); de zegels van de oorkondster, Johan Wylre en Arnolt van Doersdale, leenmannen van Gelre, zijn verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 553.

227. 1443 December 22 (des neesten Sonnendages na sunte Thomaes'dach apostell),

Hubert van Lienen, ambtman in de Duyffel namens de hertog van Gelre, oorkondt, dat Thonis Krissen en zijn vrouw Sophia overdragen aan Elbert van Alphem, heer tot Hoenpel, een stuk land in het kerspel Meer, gelijk vermeld in de brieven van 1435 Augustus 25 en 1439 December 28 (reg. no. 405 en 425), waar deze doorgestoken is. A. Oorspr. (Inv. No. 1292), met het zegel van den ookonder. B. Afschrift (L.N. 171) in Inv. No. 1296 fol. 1. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 451 (L.F. 32).

228. 1444 Mei 13,

Dirck van den Eynd, richter te Millingen, oorkondt, dat Gelis Daemsz. hem ten behoeve van Willem, heer ten Berghe, ten Byland en tot Hedel, een rente van 2 oude schilden 's jaars uit den Wayakker aan den dijk aldaar verkoopt. Gegeven in den jair onss Heren dusent vierhondert vier ende viertich op Servacius' dach des heiligen biscops. Oorspr. (Inv. no. 5777), met het zegel van den oorkonder. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 567.

229. 1444 Mei 13,

Dirck van den Eynde, richter te Millingen, oorkondt, dat Thiis Snellart en zijn vrouw Hil aan Willem, heer ten Berge, ten Byland en tot Hedel, een rente van 1 rijnschen gulden 's jaars uit hun hofstede verkoopen. Gegeven in den jaer onss Heren dusent vierhondert vier ende viertich ipso die Servacii episcopi. Oorspr. (Inv. no. 5778); het zegel van den oorkonder is verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 568.

230. 1444 Mei 13,

Dirck van den Eynd, richter te Millingen, oorkondt, dat Johan van der Moelen en zijn vrouw Hedewich hem verkoopen ten behoeve van Willem, heer ten Berghe, ten Byland en tot Hedel, een rente van 1 oud schild 's jaars uit een hofstede aldaar. Gegeven in den jair ons Heren dusent vierhondert vier ende viertich op sunte Servacius' dach des heiligen biscops. Oorspr. (Inv. no. 5778), met het zegel van den oorkonder, in bruine was. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 569.

231. 1444 Mei 13,

Dirck van den Eynd, richter te Millingen, oorkondt, dat Goydert Snellart en zijn vrouw Lysabet hem ten behoeve van Willem, heer ten Berghe, ten Byland en tot Hedel, een rente van 1 rijnschen gulden 's jaars uit een hofstede aldaar verkoopen. Gegeven in den jaer onss Heren dusent vierhondert vier ende viertich ipso die Servatii episcopi. Oorspr. (Inv. no. 5778), met het zegel van den oorkonder. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 570.

232. 1444 Juli 12 (auf Margarethen Abend),

Henricus Nyenhuys, Propst to Cleue und Kanoniker to Xanten, pachtet vom Kapitel zu Xanten dessen grossen und schmalen Zehnten in Keeken auf 12 Jahre für 72 guede alde gulden schylde. Bürge sind die xantener Kanoniker Lambert van de Sand und Johan then Haeve. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1487.

233. 1444 Dezember 3 (upten donresdach na s. Andries daige d. h. ap.),

Kauf- und Pachtvertrag zwischen Elbert van Alpem, Herrn zu Hoenpel, und (seiner Nichte) Agnes van Wissche, der Witwe Peters van Culenborg, wegen des Grossen und Kleinen Zehnten und des Hofes zu Mehr (in der Düffel), den Derick Heselreveldt zur Zeit bebaut, welchen Besitz Agnes nach zütphenschen Lehensrechten von Herzog Adolph von Kleve und Graf von der Mark innehatte. Agnes übergibt Hof und Zehnten dem Elbert, wogegen dieser der Agnes jährlich auf Petri ad Cathedram aus seinem Zehnten bei Buederick 80 oberl. rh. Gold-Gulden bezahlt. Würden Elbert oder seine Erben die Rente ablösen, so solle man das Geld "leggen aen een geweerde handt bis ter tyt, dat men dat ergent in den lande van Cleve off in der Duyffel aen erfftael beleggen kunne, wulke erfftael myn erven dan van mynen gnedigen heren ind synen erven vorscreven to leen ontfangen ende halden soilen". Elbert soll nach dem Tode seiner Nichte die 80 Gulden jährlich im Falle der Löse mit 1200 Gulden nicht anders als vorher beschrieben "avergeven" usw. Siegler: die Kontrahenten sowie die klevischen Lehensmannen Derick vanden Boitzler, Gerit Greve jun. und Johann Pele. Or. Perg., 5 Siegel; Kopiar II 54*; vgl. Nr. 217. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 209, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

234. 1444 Dez. 3 (upten donresdach na s. Andries daige d. h. ap.),

Herzog Adolf von Kleve stimmt dem Vertrage gemäss der vorigen Urkunde zu und belehnt den Elbert mit dem Lehen. Zeugen: die Lehensmannen Derck vanden Botzler, Geryt Greve iun. und Johann Pele. Siegler: Herzog Adolf, Lambert Pape, Statthalter, und die Lehensmannen. Kopiar II 54. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 210, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

235. 1445 Maart 23 (des neesten Dinxstdage na den heiligen Palmdach),

Hubert van Lynen, ambtman in de Duyffel vanwege den hertog van Gelre etc., oorkondt, dat Derick van der Ailsvoirt en zijn vrouw Alit van der Wylken en haar dochter Alit 's Wylden overdragen aan Elbert van Alphem, heer tot Hompel, een rente van 4 malder rogge, gaande uit het Hogenvelde in het kerspel Meer, en een erfpacht van 11 Arnoldus guldens en 3 hoenders 's jaars, gaande uit 11 morgen in den Eyckholt aldaar. Oorspr. (Inv. No. 1294), met het geschonden zegel van den oorkonder. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 460 (L.C. 60).

236. 1445 Mai 8 (saterdach nae s. Joh. dach a.p. Lat.),

Vor Hubert van Lynnen, Amtmann in de Düffel, sowie den Gerichtsleuten Jan van Kerckhoff und Hermann die Haesse verschreiben Willym van Reesss und seine Frau Geert Backe dem Elbert van Alpen usw. eine Rente von 6 alten Schilden aus ihrem Hofe "yn dy Heghe" zu Boirkeken im Gericht Keeken, der vordem dem † Ritter Willem van Reesss gehört hatte. Siegler: der Amtmann. Kopiar II 71*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 214, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

237. 1445 Juni 12,

Dirck van den Eynd, richter te Myllingen, oorkondt, dat Gelis Daemsz. overdraagt aan Willem, heer ten Berghe, ten Byland en tot Hedel, een rente van 5 rijnsche gulden 's jaars uit het land Kaldelhoff. Gescreven in den jaer onss Heren dusent vierhondert viiff ende viertich op sunte Odulphus' dach des heiligen confessoers. Oorspr. (Inv. no. 5779), met het geschonden zegel van den oorkonder in bruine was. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 582.

238. 1445 September 9 (des Donresdages na onser liever Vrouwendaghe Nativitatis geheiten),

Hubert van Lyenen, ambtman in de Duyffel voor den hertog van Gelre etc., oorkondt dat Johan Reymer en zijn vrouw Ulent overdragen aan Elbert van Alphem, heer tot Hompel, 3 hofsteden in het kerspel Meer. Oorspr. (Inv. No. 1293), met het zegel van den oorkonder. De graven van Limburg Stirum en de geschiedenis hunner bezittingen, tweede stuk, regestenlijst, A.P. van Schilfgaarde, regestnr. 462 (L.F. 35).

239. 1446 Febr. 28 (upten sonnendach … Esto michi),

Vor Hubert van Lyennen, Amtmann in der Düffel, sowie den Gerichtsleuten  Joh. van Loet und Evert van Haeren übertragen derselbe Hubert und seine Tochter Ariaen van Lyenen dem Elbert van Alpen usw. 3 Hofstätten im Kirchspiel Nyel. Davon wirdt eine zur Zeit von Geryth Gerlich bewohnt, ist 3½ Hont gross, zinst jährlich 3 Viertel eines alten Schildes und einen Kapaun und grenzt an Joh. van Meckeren, Wilh. Vastars und die Strasse. Die zweite Hofstatt wirdt zur Zeit von Joh. van Meckeren bewohnt, ist 3½ Hont gross und zinst jährlich den gleichen Zins. Die dritte Hofstatt, 4 Hont gross, ist unbezimmert, wird zur Zeit von Willym Prysskens jun., Sohn van Aelbert, bebaut, und zinst einen alten Schild und 4 Kapaune; sie grenzt an Land des Willym Vasters und des Derck Stuttenbecker. Siegler: Hubert und die Gerichtsleute. Kopiar II 68*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 216, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

240. 1446 Maart 12,

Dirck van den Eynd, richter te Millingen, oorkondt, dat Johan van Yperen en zijn vrouw Bely aan Willem, heer ten Berghe, en Byland en tot Hedel, een rente van 1 rijnschen gulden 's jaars uit een hofstede aldaar verkopen. Gegeven in den jaer onss Heren dusent vierhondert sess ende viertich ipso die Gregorii pape. Oorspr. (Inv. no. 5780), met het zegel van den oorkonder, in bruine was. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 595.

241. 1446 Mei 12/13,

Deric van Eynde, richter te Millingen, oorkondt, dat Willem Holtacker en zijn vrouw Liisbeth hem overdragen ten behoeve van Willem, heer then Berge, opten Bylandt en tot Hedel, een rente groot 1 rijnschen gulden 's jaars uit een hofstede aan den bandijk. Gegeven int jair ons Heren dusent vierhondert ende ses ende viertich op sunte Pancraes' ende Servaes' dach. Oorspr. (Inv. no. 5781); het zegel van den oorkonder is verloren. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 598.

242. 1446 Juli 24 (op den Sonnendach sunte Jacobs auent Apostoli),

Deken ind Capittel van onser liever vrouwen kirche to Cleue vidimieren auf Ersuchen des hogeborn fursten heren Adolphs Hertoigen van Cleue ind Greuen vander Marke einen in fransijn geschriebenen und mit dem Siegel des hogeborn fursten hertogen van Gelre ind van Gulick ind Greue van Zutphen in rotem Wachs besiegelten Brief (von 1445 Juli 10) über die Verpfändung der Düffel an Herzog Adolf v. Kleve. - Siegler: Kapitel. HstAD-KlM U 1762 m.S. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1517a.

243. 1446 August 18 (Büderich),

Herzog Adolf von Kleve, der am 10. Juli 1445 die Düffel von Herzog Arnold von Geldern als Pfand erhalten hatte, teilt der Ritterschaft und den Untersassen in der Düffel mit, dass er erwarte, dass sie den am 24. August an der Hoemüschen Mühle sich einfinden Hubert van Lyenen als seinen Richter in der Düffel empfangen würden.

Kleve-Mark, Akten: Zeitereignisse A 12. Ziemlich glzt. Abschrift. Unter dem 22. Juli 1445 hatte der Herzog an Wolter ind Johan Kirskorff gebroderen onsen lieven getruwen ind Arnt van Hoekelem ind vort gemeynen kirspelsluden van Duyffelwerde ind allen mannen van lenen aldair tot der Duyffel gehoerende geschrieben und sie aufgefordert, sonnendach aver viertiendage, dat is op den sonnendach na sunte Petersdaighe ad Vincula (August 7) tot acht uren vur myddages to wesen angher heymstat, dair men in der Duyffel to vergaderen plege, um ihre Lehen zu empfangen und ihm zu huldigen. In einem Schreiben vom 7. August 1446 an die klevischen zum Huldigungsempfang bestellten Räte lehnten jedoch "rittere ind knechte mitter gantzen gemeynt van Duyffel" das Ansinnen ab, weil sie "myt wille oirs lantheren verbonden sijn mitten rittern, knechten, steden in mitten gemeynen lande slands. van Gelre; dairumb en konnen sij nyet gemercken, so woe sij onsen gnedigen heren van Cleve hulden solden beheltlich oirre eren, sij en weren irst geledicht der geloiften, die sij den lande van Gelre, myt eden also gelaift hebben. Adolph etc. Wij laten weten der ritterschap ind ondersaten tot der Duyffel gehoerende sementlich ind ilken besunder, dat wij op sunte Bartholomeusdach (Aug. 24) neistkommende to vroenmiddages bij u an die Hoemoytsche moelen schicken willen Hubert van Lyenen, umb den van u dair ontfangen to werden voir onsen richter in Duyffel dairop to doen, dat sich dairtoe geboirt. Ind dairumb wilt op tijt ind stede vurscr. komen ind Hubert vurscr. in maten vurscr. dairtoe to ontfangen ind oen dair voir to halden, bis ter tijt hij dairvan ontsat wurdt, ast geboirt. Orkonde onss segels hijr bueden gedruckt. Geg. to Buderic op sunte Helenendach a. etc. XLVI. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Zweiter Teil, nr. 34 (1925).

244. 1446 August 27 (Büderich),

Befehl des Herzogs Adolf von Kleve an den Richter in der Düffel und an die Boten zu Mehr etc. ihre Amtspflichten nur in seinem Auftrag auszuüben.

A.a.O. Glzt. Abschrift. Dieses Schreiben war gerichtet an Hubert van Lienen, richter in Duyffel ind aen dese baide, die hijrnae geschreven stain…Henric Wever bade to Meer, Wilhem Vastartzsoen to Nyel, Gherit van Doiringen ot Loeth bade to Kekerdom, Derick van Rijle to Keken, bade to Duyffelwerde. Adolph etc. Guede vrient. Also wij u to kennen hebn doen geven, woe onse lieve soen hertoughe van Gelre etc. ons die Duyffel verschreven ind versat hevet, na inhalt sijnre brieve ons dairop gegeven, so laten wij u weten bevelende, dat gij die tijt der pandschappen vurger. des ampts aldair in geenrewijs en onderwynden, dan van onser wegen in enige sacken dat ampt antreffende. Weirt sacke, dat gij u des anders enich sijns onderwunden, beheltlick Elbert van Alpen onsen amptman aldair sijnre brieve, na dien ons dan die Duyffel geheel verpandt is myt alre herlicheit, gerichten badeampten ind alle oirre toebehoeringen na lude der brieve vurger., des dechten wij ons an u to richten, ons hijrop bynnen vier daghen weder to schriven eyn antwerde, ons na to richten. Geg. to Buederic op den vrijdach na sente Bartholomeusdach s. etc. XLVI. Im Namen der Adressaten erklärt darauf dem Herzog unter dem 29. August der Richter, soe laten wij dat ampt sementlycke liggen…tot werderkompts Elberts van Alpen myns lieven heerschaps end onser alre. Elbert von Alpen war Amtmann des Herzogs van Geldern in der Düffel (Bd. I 160). Durch Schreiben vom 30. August verschiebt daher der Herzog, vorausgesetzt dass Elbert von Alpen in der Zwischenzeit in seinen Amtsbezirk zurückkehren würde, den angesetzten Termin auf Sonntag 11. September. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Zweiter Teil, nr. 35 (1925).

245. 1447,

Aleid, weduwe van Otto van Bijland, bastaard, en hare zoonen onderwerpen de geschillen met het klooster, over goederen in Niel en Keken, aan de uitspraak van scheidslieden.

Wij Aleijd, wilner echte wijf Otten, basterds, Willem van Bijlant, Iohan van Bijlant en Iohan van Bijlant, die jonge, gebruders, Otten basterts en Aleijde vors. söne bekennen, also wij schelinge gehad hebben met here Marcelis van Macharen, praest in het convent van Bedebur, wegen de Gochsche Kempen in Niel en Keken, dat wij sulcke an haer overlaten door tusschenspraak des erbaren here, here Henrick Nijenhuis, praesten te Cleve en rentmeister 's lands van Cleve, Elberten van Alphen, here tot Honnepel, ambtmans in Duijffel, Iohan van Alphen, drost 's lands van Cleve, Tengnagel van Merwich und Gaders van Mieridonc, geheiten Fransoes Cokenmeister, als raeden unses genedigen here hertogen Adolfs van Cleve, und van wegen den praesten und convent, die erbere herr Hendrick de Flija, praeceptor van St. Anthonis orden op den Houwe, und Ludolf van Schonevelt, geheiten Graistorp, und van uns self wegen Iohan van Bilant, Ott van Bilant en Hendrik van Bilant, gebruders. In oirkond dessen hebben wij Iohan van Bilant und Iohan van Bilant, gebruderen, Otten basterts söne, dit besegelt, en wij Aleid en Willem van Bilant, Otten basterts soen, hebben gebeden Iohan van Bilant en Hendric van Bilant, gebruders, voor uns te segelen. Oorspr. Düsseldorf, met de zegels van Johan en Hendrik van Bijlandt. Het hoogadelijk, vrij wereldlijk Stift te Bedbur bij Kleef en zijne juffers (1879), regestnr. 103, door Mr. L.A.J.W. Baron Sloet.

246. 1447 Febr. 4,

Pastor, Gildemeister, Kirchmeister und Kirchspielleute zu Mehr in der Düffel stiften zu Ehren der Hl. Dreifaltigkeit, d.h. Maria, aller Heiligen sowie des hl. Apostels Jakobus und der hl. Katharina eine "ebdomedarye offte capellanie" in de Kirche zu Mehr in folgender Art:

Elbert van Alpen, Herr zu Honipell, Drost und Amtmann in der Düffel, stellt einige Stiftungswerte zur Verfügung, wofür er und seine Familie das Patronatsrecht über die Kaplanei haben sollen. Der für den Altar zu bestellende Priester muss 3 Wochenmessen (Dienstag und Sonntag eine Lesemesse, Samtags eine Singmesse) halten. - Weitere eingehende Bestimmungen allgemeiner Art betreffen das Verhältniss des Kaplans zum Pfarrer und zu den Kirchmeistern.

Zur Dotierung der Kaplanei gehören folgende Ländereien und Zinsen: 11 Hont Land zwischen Land des Propstes von Kleve, der Jungfern van Cullenborch und der Wetering. 5 Hont, angrenzend an Land derselben Jungfern und desselben Propstes. 8½ "qwartier" rhein. Gulden aus einem Stück Land, Vlogelack geheissen und 7 Hont gross, angrenzend an das Zinsgut Elberts van Alpen und Goedert Blessen. 1½ Morgen Land, Haeffacker genannt, gelegen neben Land des genannten Blessen und Joh. van Tyll. 2 Morgen Land, Haeffacker genannt, angrenzend an Henr. Geryts Sohn und Land des Haeffackers bezw. Johanns van Tyll. 2 Morgen upgen Hagenboycsch, angrenzend an die Landscheidung. 11 Hont ebenda. Eine Hofstatt an der Kirche und an der Strasse neben Erbe Arnts van den Wall. Die Hälfte von 7 Hont Land, die Crouwell U.L. Fr. geschenkt hat, und Land der Haedewick Scharden, des Joh. Rhemerts und des Evert van Bert. 2 dieser Morgen sind mit 4 Arnheimer Gulden jährlich belastet, die der Altarinhaber bezahlhen soll. Ferner hat Geryt Egbertz "besath eyn kroen" Erbzins aus dem Landstück upgen Eyngh, 2½ Morgen gross.

Elbert van Alpen stiftet eine Hofstatt, die Hofstatt Johanns van Tyll genannt, angrenzend an Land der Kirche von Meer und beiderseits an die Strasse, ferner ein Landstück, dy Pann genannt, angrenzend an Land der Herren von Zefflick, des Roloff Buyttendyck und des Pastors zu Meer, endlich eine Rente von ½ Gulden aus einem Stücke Land upgen Hoichgevelt, 7 Hont gross, angrenzend an Daem van Keeken, Johann Lambertz. Land des Klosters Bedbur und "dy gemeindt geheytten dy Ketteler". Siegler: Elbert van Alpen, Drost, und Rutger van Holt, Scholaster zu Kleve. - Die Urkunde ist beglaubigt von dem kaiserl. Notar Joh. de Castro. Kopiar II 58. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 218, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

247. 1447 November 10,

Wilhelm, heer ten Berge, ten Bilant en tot Hedel, beleent Deric Schenck van Nydegghen met de hofstede ten Bredeler, groot 24 morgen land, in het kerspel Millingen. Gegeven in den jaire ons Heren dusent vierhondert soeven ende viertich in profesto Martini episcopi. Oorspr. (Inv. no. 3587), met het geschonden zegel van den oorkonder. Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 616.

248. 1448 August 14 (Kleve),

Herzog Adolf von Kleve verbietet dem Richter in der Düffel Hubert von Lienen die weitere Ausübung des Gerichtsamtes und der Deichschau.

Adolph etc. Guede vrient. Alsoe wij hueden vast hijr verstaen hebn, dat gij u des gerichtsampts ind der schouwen in der Duyffel vast onderwonden hebn ind onderwynden, woewail gij ons dartoe, ast geboirden, gheyn huldinge ind eyde gedaen enhebt (noot: S. oben Nr. 34 f.), dairbij ons to kort geschiet is, dat ons nyet to gehengen en steyt; so ons die Duyffel verpandt is, so laiten wij u weten bevelende, dat gy u des gerichtamptz noch geynre sacken dairan treffende vorderen onderwynden, want wij u des nyet en gestaen. Ind des gij oick myt onser kerckenguede van Cranenberg van des gerichtamptz wegen umb der weteringe will vurgekiert hebt, dat en halden wij van geynre weirde ind stellen dat af, want die hantfesten van der Duyffel, die wij verstain, dat gij belavet hebn anders halden, ind wij in der Duyffel, so lang ons die verpandt steyt, noide ymant verkort hedden. Hijrnae wetet u to richten. Gegeven to Cleve op onser liever Vrouwen avent Assumptio a. etc. XLVIII. Reg. Cliv. XIII 225. Glzt. Niederschrift. Theodor Ilgen, Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien Herzogtum Kleve, I. Ämter und Gerichte, zweiter Band, Quellen, Erster Teil, nr. 41 (1925).

249. 1448 September 1 (op sunte Egidius dach),

Dechant und Kapitel geben Derick Bollic und s. Tochter Ide je eine Hand an 5 Morgen (weniger 1½ hont) Landes gel. bei Duyfelwerde op den Tulinghen im Gericht von Rijneren, einers. (to Cleve wart) Land des Arnt van Hukelom geh. die Tulinghe anders. Land des Arnt Stapper geh. Schockenkamp und des Arnt van Hukelom geh. die Hegacker, einenends Land des Arnt van Hukelom geh. die Brugge, andernends die gem. Strasse geh. die Worlwech, für 4 rh. Gulden jährlich Petri Stuhlfeier frei Cleue an Hand des Amtmanns. Die Pächter tragen alle Deich- und andere Lasten. - Siegler: Kapitel. Kopiar B fol. 64v. R Deric Bollic et Yda eius filia in Dufelwerde iiij R.gulden Petri ad cathedram/ die Tulingen zu Duiffelwerth/modo Deric Spronk/modo doctor Nienhauss. Stift Monterberg-Kleve (Gorissen), regestnr. 1556.

250. 1449 April 24 (des donderdaeges nae s. Jorien),

Henrick dy Wilde vererbpachtet an Arnt dy Waell ein Stück Land im Kirchspiel Keeken, genannt die Hernmenge, 14 Hont gross, angrenzend an die Erben des † Geryth Egbertsoens, Henrick Berntsens Sohn, Daem van Keeken und die Wasserley, für jährlich 1 Hollantschen. Arnt hat die Pacht mit 100 Hollantschen auf 100 Jahre im voraus bezahlt. Siegler: Henrick sowie die "Erbpächter" Johann vanden Kerckhoff und Derck von Nyell. Kopiar II 73*. Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt bei Wesel 1272-1599 (INA 5), nr. 227, Carl Wilkes und Rudolf Brandts.

251. 1449 Augustus 8,

Johan van Aeswiin, ridder, Reynolt van Aeswiin, broeders, leenmannen van Cleve, Rutgher van den Paidvort, Geryt van der Coernhorst Derixz. en Geryt van der Coernhorst Hermansz. oorkonden, dat Johan, hertog van Cleve, graaf van der Marck, Wilhelm, heer ten Berg, ten Bilant met het gericht over bijbehoorende gronden in het kerspel Millingen, de Alakerwaard en de Poll, dezen aanbestorven van Frederick, heer ten Berge, benevens met de geheele heerlijkheid en het gericht Millingen, door hem gelost van Johan, heer tot Hokelom, en met het huis te Loil, door hem gekocht van Johan van Loel. In den jaren ons Heren dusent vierhondert neghen ende viertich op sunte Ciriacus' dach marteler to tween uren na middaghe. A. Oorspr. (Inv. no. 5365), met de zegels der oorkonders. B. Afschrift op perkament (Inv. no. 5365). Het archief van het huis Bergh, door Mr. A.P. van Schilfgaarde, regestenlijst van oorkonden, eerste stuk (828-1490), nr. 634.

 

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